Aktuell sprach der Unternehmer Heinrich Deichmann mit der Welt am Sonntag über seinen christlichen Glauben und wie dieser sein unternehmerisches Handeln beeinflusst. Schon seit Jahren bekennt sich der heute 56-jährige zum christlichen Glauben, der ihn auch als Chef von Europas größter Schuhhandelskette begleitet. So sagte er einmal:

„Deichmann ist kein christliches Unternehmen. So etwas gibt es nicht (…) Aber ich bin ein christlicher Unternehmer.“

Dabei verwies er darauf, dass auch bei aller marktwirtschaftlichen Gegebenheiten sein christlicher Glaube in die Unternehmenskultur mit einfließt. So hatte bereits sein Vater Heinz Horst Deichmann das Leitmotiv der Firma Deichmann folgendermaßen vorgegeben: „Die Firma Deichmann hat den Menschen zu dienen.“ Diesen christlichen Wertmaßstab sieht auch Heinrich Deichmann als Messlatte für sein unternehmerisches Tun. Dazu sagte er einmal:

„Ich verstehe mein Unternehmen nicht nur als Vehikel zum Geld verdienen, sondern als Dienst am Menschen.“

Diese Ansicht ist zutiefst von seinem zugrundeliegenden Glauben geprägt, wie Heinrich Deichmann in Interviews und Vorträgen in den letzten Jahren immer wieder bekannte. Sein christlicher Glaube sowie sein wirtschaftliches Handeln stehen dabei nicht abstrakt nebeneinander, sondern vielmehr in einer Wechselwirkung. So betonte er einmal:

„Ich bin davon überzeugt, dass beim Glauben Wort und Tat zusammengehören. Das heißt, ich bemühe mich, nach Gottes Willen zu fragen und durch mein Handeln etwas von seiner Liebe weiterzugeben.“

Gegenüber dem Magazin Bunte sagte er im Dezember 2012, nach einem Weihnachtsstatement gefragt, über seinen persönlichen Glauben:

„Der christliche Glaube ist die Grundlage für mein Leben. Die Liebe Gottes, die in Jesus Christus für mich ganz konkret geworden ist, trägt mich und gibt meinem Leben Sinn und Perspektive.“

Zu seiner Glaubenspraxis gehört neben dem täglichen Gebet auch das Lesen in der Bibel. Gerade das morgendliche Gebet helfe ihm, „die Dinge mit einem anderen Blick zu sehen“, sagte er.

Weiter betonte er, dass er glaube, dass er „ein Geschöpf Gottes“ und somit „nicht zufällig auf der Welt“ sei. Diese Sichtweise bedeutet für ihn:

„Nach Seinem Willen zu leben ist der Sinn meiner Existenz. Gott hat mich mit Gaben und Möglichkeiten ausgestattet, die ich für ihn einsetzen möchte. Ich habe in der Bibel eine Richtschnur für meine Entscheidungen und mein Handeln. Darum versuche ich auch, mir am Anfang des Tages Zeit für das Gespräch mit Gott zu nehmen. Der Glaube gibt mir Kraft und Orientierung für den Alltag. Er ist der Maßstab für mein Handeln und für meine Entscheidungen. (…) Ich bin davon überzeugt, dass beim Glauben Wort und Tat zusammengehören. Das heißt, ich bemühe mich, nach Gottes Willen zu fragen und durch mein Handeln etwas von seiner Liebe weiterzugeben.“

Dabei spielt die Beziehung zu Jesus für ihn die bedeutende Rolle. Zu seiner Vorstellung über Jesus sagte er:

„Es ist die über Jahre gewachsene Überzeugung, dass Jesus Christus nicht nur ein jüdischer Wanderprediger war, ein guter Mensch, vielleicht ein toller Philosoph. Sondern dass Gott sich in ihm offenbart hat, indem er ihn sagen lässt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich habe diese Botschaft im Elternhaus gehört und in der Gemeinde, und irgendwann hat sie mich nicht mehr losgelassen.“

Im Interview mit der Welt am Sonntag sprach er aktuell wieder über den ihn tragenden christlichen Glauben, mit dem er sich vernunftbegründet auseinandersetzt. So hat Heinrich Deichmann neben seinem Studium der Betriebswirtschaft auch einige Semester Theologie studiert, um sich intensiver mit seinem Glauben zu beschäftigen. Dazu betonte er:

„Denn dieser Glaube an Gott ist für mich die Lebensgrundlage. Ich lese auch heute noch viele theologische Bücher und jeden Tag in der Bibel. Das ist sehr bereichernd.“

In der Bibel begegne ihm der Geist Jesu. Dazu erklärte er die Auswirkungen davon auf sein Leben:

„Und als Christ geht es mir darum, dass dieser Geist im eigenen Leben Gestalt gewinnt, die Haltungen und Einstellungen verändert, damit die Welt um einen herum ein wenig heller wird.“

Wie sein Vater Heinz Horst Deichmann, der die Stiftung „Wort und Tat“ gründete, engagiert sich Heinrich Deichmann auch aktiv im sozialen Bereich. Die Motivation dafür ist kein Selbstzweck oder irgendwelchen Marketingüberlegungen geschuldet, sondern liegt in seinem Glauben begründet. So traf ihn der Journalist der Welt am Sonntag im „Stern im Norden“ an, einem Jugendtreff für Flüchtlinge und sozial schwache Familien, den Heinrich Deichmann tatkräftig unterstützt. Er sehe es als seine Verantwortung, andere an seinem materiellen Wohlstand teilhaben zu lassen. Das was sein Vater „unternehmerisch und karitativ“ grundgelegt hat, wolle er genauso fortführen. Dazu betonte er:

„Dieses Zusammenspiel von wirtschaftlichem Erfolg und christlicher Teilhabe hat mich geprägt.“

Auf der Webseite der Stiftung wortundtat ist über das zugrundeliegende Motto folgendes zu lesen:

„Gott liebt die Menschen. Wir zeigen es ihnen – in Wort und Tat!“

Im Welt-Interview hob Heinrich Deichmann diesbezüglich seine Verantwortung vor Gott hervor und sagte:

„Als gläubiger Christ bin ich der tiefen Überzeugung, dass ich vor Gott Rechenschaft ablegen muss über den Einsatz meiner Fähigkeiten, meiner Zeit und meines Geldes.“

Heinrich Deichmann – ein starker Unternehmer mit starkem Fundament!

Quellen: welt.de (1), welt.de (2), Bunte 52/2012, handelsblatt.com, pro-medienmagazin.de, idea.de

 

Hier ein starkes Statement von Heinrich Deichmann aus dem Jahr 2013: