Foto: U.S. Marine Corps photo by Kathy Reesey, Mark Wahlberg 2017, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Der Psychiater Prof. Norbert Nedopil, der die Abteilung für Forensische Psychiatrie der Uni München leitet und Deutschlands bekanntester Gerichtsgutachter ist, erklärte aktuell im Bild-Interview, warum jeder zum Mörder werden kann.

Dazu sagte er:

„Tatsächlich würde ich niemanden davon ausnehmen. Ich glaube, dass jeder in Situationen geraten kann, in denen er töten würde.“

Einer, der diese Aussage wohl unumstritten teilen wird, ist Hollywood-Star Mark Wahlberg, der heute ein sehr sympathischer Zeitgenosse ist und eine feste Orientierung im Leben hat. So betont er heute mit Blick auf die Priorität in seinem Leben:

„Sehr wichtig ist mir das Sakrament der Ehe – und meine Kinder im christlichen Glauben zu erziehen.“

Von so einer Einstellung war er als Teenager weit entfernt. Mit 13 war er kokainsüchtig, mit 16 kam er wegen versuchten Mordes in den Knast, weil er einen Laden ausraubte und einem Mann dabei ein Auge ausschlug. Im Knast sei er „einer von den harten Burschen“ geworden. Weiter sagt er rückblickend: „Ich wurde respektiert, weil ich zuschlagen konnte.“

Der Wendepunkt und Perspektivwechsel trat in seinem Leben ein, als er sich dem Glauben zuwendet. Dazu sagt er heute:

„Ich konnte mein Leben retten – mithilfe eines Priesters.“

Die Beziehung zu Gott wurde fortan fester Bestandteil im Leben des gläubigen Katholiken. Heute weiß er, wem er den Frieden in seinem Leben zu verdanken hat. Diesen Dank bringt er auch zum Ausdruck. Dazu sagte er einmal:

Gott schützt mich vor Wut und vor Einsamkeit. Ich nehme den Gottesdienst sehr ernst. Ich gehe jeden Sonntag, ohne Ausnahme.“

Davon konnten sich im September 2016 auch die Besucher der Sonntagsmesse in der St.-Aidan’s-Church in Seahouses im Norden Englands überzeugen, als sich Mark Wahlberg in der dortigen Region zu Dreharbeiten von „Transformers 5“ aufhielt und unangekündigt den Sonntagsgottesdienst der katholischen Kirche besuchte.

Im aktuellen Bild-Interview betont Prof. Nedopil:

„Es gibt kaum einen Menschen, der nur schlecht ist. Und es gibt auch kaum jemanden, der nur gut ist.“

Für Mark Wahlberg brachte die Beziehung zu Gott die Hinwendung zum Guten und die Abkehr vom Bösen.

Quellen: bild.de, bunte.de, pro-medienmagazin.de und bild.de