Im Interview mit dem Schweizer Magazin Blick sprach der ivorische Nationalspieler Gilles Yapi, der 2006 als Spieler der Elfenbeinküste an der Fußball-WM in Deutschland teilnahm und mit dem FC Basel in der Schweizer Profi-Liga große Erfolge feierte, über seinen Weg zum Glauben an Gott.

Dazu betonte er gegenüber Blick:

„Ich hatte eine Freundin damals, sie ist meine heutige Frau. Sie hat mich gerettet, weil sie mich zu Gott geführt und mir die frohe Botschaft verkündet hat.“

Bevor er diese Erfahrung machte, musste er erleben, wie sein Leben durch einen ausufernden Lebensstil in die Sackgasse geriet. Dazu hatte er knapp 250.000 Schweizer Franken Schulden angehäuft und sich nach einer Verletzung „in die Welt der schwarzen Magie verirrt“, so Gilles Yapi weiter. Die Folge war, dass er sich immer schlechter fühlte und in eine Depression geriet, wo ihn Selbstmord-Gedanken plagten. Durch die Hinwendung zum Glauben an Gott konnte er sein Leben ändern.

Heute ist ihm klar, dass kein Mensch frei von Sünde sei. Dazu betonte Gilles Yapi:

„Wir haben die Wahl. Gott hat uns den Willen gegeben, uns zu ändern. Das Wichtigste ist, deinen Nächsten zu lieben.“

Dazu ist ihm der Wert der Vergebung wichtig geworden. Am 9. November 2014 wurde Gilles Yapi vom ehemaligen Aarau-Profi Sandro Wieser gefoult und erlitt dabei acht verschiedene Verletzungen, darunter einen Kreuzbandriss. Wieser wurde für sechs Spiele gesperrt; der FC Zürich zeigte ihn wegen schwerer Körperverletzung an. Gegenüber Blick berichtete Yapi, dass er Sandro Wieder verziehen habe.

Überhaupt hat der christliche Glaube auch die Bedeutung des Fußballs für sein Leben in ein anderes Verhältnis gesetzt. Dazu sagte der 37-jährige:

„Vorher habe ich Fußball gespielt, um der Beste zu sein. Seither spiele ich Fußball, um mein Bestes zu geben. Das ist der Unterschied.“

Den ausführlichen Bericht gibt’s HIER

Quelle: blick.ch und wikipedia.org