Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in der Tageszeitung Die Welt einen Essay mit der Überschrift „Glaube und Moral sind nicht dasselbe“ geschrieben, in dem er sich auch zu seinem katholischen Glauben bekennt.

Im Artikel bekennt der 38-jährige:

„Ich bin überzeugter Katholik.“

Die Kirche St. Georg in seinem Heimatort Ahaus-Ottenstein in Westfalen sei „sozusagen der archimedische Punkt meiner Heimat. Kulturell und spirituell“. Dazu führt er weiter aus:

„Denn der Katholizismus, wie ich ihn von klein auf kennengelernt habe, ist für mich Fundament wie Kompass. Er gibt mir Geborgenheit und schenkt mir Gelassenheit.“

Religiöse Rituale bestärken ihn in seinem Glaube. Diese habe er „als etwas Positives kennengelernt“.

Weiter betonte er:

„Mein Glaube gibt mir nicht nur spirituellen Halt. Die christliche Religion ist auch untrennbar mit unserer Kultur verbunden, dem Humanismus und unserem Menschenbild, das wir Europäer teilen.“

Zudem hat das Lesen in der Bibel auch Auswirkung auf sein persönliches Leben. Dazu schreibt er:

„Christliche Texte wie die Bergpredigt sind für jeden Christen, dem sein Glaube wichtig ist, eine Richtschnur im Leben. Sie sind Ermahnung und Ermutigung, Leuchtturm und Ankerpunkt.“

Für verantwortliche Politiker sei der Glaube „deshalb eine wichtige Ressource“, auch wenn er nicht die einzige sei.

Der komplette Beitrag, in dem Spahn auch auf das Verhältnis von Kirche und Politik sowie von Moral und Glaube eingeht, gibt’s unter welt.de