Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, 2018-08-19 BFC Dynamo vs. 1. FC Köln (DFB-Pokal) by Sandro Halank–224, cropped, CC BY-SA 3.0

Der kolumbianische Fußballnationalspieler Jhon Cordoba, der in der Fußball-Bundesliga für den 1. FC Köln aufläuft, sprach aktuell im Interview mit spox.com auch über die Bewältigung von Lebensphasen, in denen es nicht so gut läuft. Dabei verwies der 26-jährige auf seinen ihn durchs Leben tragenden Glauben an Gott.

Auf die Frage, ob es in seiner Karriere eine Phase gegeben habe, in der er sich am ‚Rande der Verzweiflung‘ befunden habe, antwortete der Top-Stürmer allgemeiner und verwies darauf, dass sich jeder Mensch existenzielle Fragen wie „Was soll das jetzt? Was mache ich hier eigentlich?“ stelle in Phasen, in denen es nicht rund läuft im Leben. Um aus den Tälern des Lebens wieder herauszukommen, helfen Jhon Cordoba die Unterstützung durch seine Familie, das Bewusstwerden von besonderen Lebensmomenten wie die Geburt seiner Tochter, die für ihn „der schönste Augenblick meines Lebens“ gewesen sei, sowie sein Glaube an Gott. Dazu betonte der 26-jährige:

„Negative Situationen gibt es immer. Wenn man aber ein Umfeld hat, das einem Kraft spendet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sie überwindet.“

Und weiter:

„Ich denke, dass alles seinen Grund hat und Gott einen in die richtige Bahn lenkt.“

Anschließend erklärte er auf Nachfrage, dass der Glaube „eine sehr wichtige“ Rolle in seinem Leben spiele. Dazu erklärte er:

„Ich bete täglich und fliege seit Jahren unmittelbar nach der Saison im Juni für zwei Tage nach Mexiko, um dort in einer für mich besonderen Kirche Gebete zu sprechen.“

Mit diesem Ritual startet er jedes Jahr seinen Urlaub, was er als schön empfindet. Weiter betonte er:

„Der Glaube an Gott hilft mir, meine Träume zu verwirklichen.“

Ein großer Traum von Jhon Cordoba ist es, in den kommenden Jahren für die Nationalmannschaft Kolumbiens zu spielen.

Quelle: spox.com