Foto: Gage Skidmore, John Rhys-Davies by Gage Skidmore, cropped, CC BY-SA 3.0

Der britische Schauspieler John Rhys-Davies, der vor allem durch seine Hauptrolle in den „Herr der Ringe“-Verfilmungen hohe Bekanntheit erlangte,  sprach aktuell im Interview mit der Christian Post im Rahmen der 28. „Movieguide Awards“ in Hollywood mit größter Wertschätzung vom christlichen Glauben.

Die „Movieguide Awards“ ist eine Preisverleihung für christliches Filmschaffen und familienfreundliche Produktionen. Im Rahmen dieser Veranstaltung teilte John Rhys-Davies, der aktuell im Zeichentrickfilm „I Am Patrick: The Patron Saint of Ireland“ seine Stimme St. Patrick leiht,  gegenüber der Christian Post seine Gedanken über die Auswirkungen des christlichen glaubens für unsere Welt mit. Der 75-jährige, der sich selbst als „Rationalisten“ und „Skeptiker“ bezeichnet, erklärte, dass es ihm ein Anliegen ist, „Christen und das Christentum zu verteidigen“.

Seine Einstellung begründete er wie folgt:

„Wir scheinen zu vergessen, dass die christliche Zivilisation die Welt zu einem besseren Ort gemacht hat, als sie jemals war.“

So seien seiner Ansicht nach die Abschaffung der Sklaverei auf die Durchsetzung des christlichen Menschenbildes zurückzuführen. Weiter erklärte Rhys-Davies:

„All die Dinge, die wir schätzen – das Recht auf freie Meinungsäusserung, das Recht des individuellen Gewissens, usw. – diese entwickelten sich im römischen Christentum des ersten und zweiten Jahrhunderts, wo der einzelne Christ sagte: ‚Ich habe ein Recht zu glauben, was ich glaube und nicht, was der Kaiser mir sagt.‘ Daraus hat sich unsere ganze Vorstellung von Demokratie und Gleichheit entwickelt.“

So ist ihm klar, dass durch das Christentum viel Menschlichkeit in die Welt gekommen ist.Dazu betonte er:

„Wir schulden dem Christentum den größten Dank, den eine Generation jemals haben kann.“

Und weiter:

„Dies zu ignorieren und als irrelevant abzutun, ist der Schutt eher schlecht belesener Köpfe.“

Diese Sichtweise von John Rhys-Davies ist wissenschaftlich belegt. So hat der international renommierte Historiker Arnold Angenendt schon 2007 mit „Toleranz und Gewalt – Das Christentum zwischen Bibel und Schwert“ ein Werk vorgelegt, das die Ergebnisse der internationalen Forschung zusammenfasst und seitdem ein Standardwerk ist für alle, die sich ernsthaft mit Christentum und Kirche auseinandersetzen wollen. Da die breitere Öffentlichkeit von den wirklich erstaunlichen Ergebnissen wenig Notiz nahm, hat der Psychiater und Bestsellerautor Manfred Lütz zusammen mit Arnold Angenendt die zentralen Aussagen von „Toleranz und Gewalt“ in einem fulminanten Buch mit dem Titel Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums“ im Jahr 2018 aufgegriffen, so dass man jetzt auf 286 Seiten nach Erkenntnissen der neusten Forschung nachlesen kann, wie die Geschichte des Christentums wirklich war.

Mehr Infos zum Buch „Der Skandal der Skandale“ gibt’s HIER

Quellen: christianpost.com, livenet.ch, herder.de