FC-Bayern-Profi und Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich überrascht mit einem erstaunlichen Schritt entgegen der üblichen Gepflogenheiten im Fußball-Zirkus. Wie die BILD-Zeitung berichtet, wird der 26-Jährige in Zukunft seine Verträge selbst aushandeln. Als Grund nennt der gläubige Christ sein Werteempfinden.

Bei seinem nächsten Vertragsgespräch vertritt Kimmich sich nun höchstpersönlich. Dazu erklärte er:

„Ich habe für mich entschieden, dass ich noch stärker für meine Werte und meine Ansichten einstehen und meiner Eigenverantwortung gerecht werden will.“

Überdies zeigte sich der Bayern-Star selbstbewusst, dass er seine Ansichten selbst „am besten vertreten“ könne.

 

Erst letztes Jahr hat sich Joshua Kimmich zu Beginn der Corona-Pandemie für den Wert der Nächstenliebe stark gemacht (wir berichteten). Es sei wichtig, „dass wir einander helfen und unterstützen“, erklärte der Fußball-Star damals öffentlich und betonte weiter:

„Wir sollten uns alle unserer Verantwortung bewusst sein und Solidarität zeigen.“

 

Orientierung in seinem Werteempfinden bezieht Joshua Kimmich auch aus seinem christlichen Glauben, in dem er erzogen wurde. In einem Interview mit der BILD-Zeitung im Juni 2016 bekannte er sich dazu. Auf die Frage „Sie tragen ein Armband mit einem Kreuz. Sind Sie gläubig?“ antwortete Kimmich:

„Ja ich bin gläubig. Das Armband ist ein Geschenk von meiner Freundin. Es ist eine Art Glücksbringer, genau wie die Halskette von meiner Mutter.“

Inspiriert durch die Bibel hat Joshua Kimmich seinen Vornamen erhalten. In einem SPORT1-Artikel über Joshua Kimmich im Juni 2016 mit dem Titel „Was Senkrechtstarter Kimmich so stark macht“, wurde wie folgt darüber berichtet: Joshua heißt so viel wie: ‚Gott hilft‘. Dazu erklärte der Bayern-Profi:

„Eigentlich heißt es Josua. Der Name kommt ursprünglich aus der Bibel. Man schreibt den Namen eigentlich auch ohne h. Meine Eltern haben das dann einfach rein gemacht aus optischen Gründen.“

Der langjährige Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Klaus Eder, bezeichnete 2018 bei einer Fastenpredigt in der Basilika St. Ememram in Regensburg Joshua Kimmich als Beispiel für einen gläubigen Fußballer. Wie Domradio.de berichtete, erklärte Eder die im Kontext zur Frage, ob er auch mal mit einem Profi über Gott und Glaube sprechen würde.

Quellen: bild.de (1), bild.de (2), sport1.de, domradio.de