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In unterschiedlicher Weise haben Journalistinnen und Journalisten von Spiegel, Zeit, Süddeutscher und Weltwoche ihrer Sehnsucht bzw. Hoffnung nach Gott Ausdruck verliehen und die Bedeutung der Bibel betont.

So schrieb etwas die Spiegel-Redakteurin Anna Clauß in einer Kolumne, dass sie dank des Vorlesens aus der Kinder-Bibel den christlichen Glauben neu entdeckt, was sie besonders in diesem Corona-Jahr als Gewinn empfindet. Evangelisch getauft und konfirmiert habe sie aber sonst keinen wirklichen Bezug zum Glauben und zur Kirche gehabt. Dies änderte sich, als sie vor einem Jahr, eher aus einem „bildungsbürgerlicher Impuls“ heraus, begann, ihrem fünfjährigen Sohn aus der Kinderbibel die Weihnachtsgeschichte vorzulesen und dieser ein großes Interesse daran sowie auch an den anderen Geschichten aus der Kinderbibel zu entwickeln. Dies führte zu einer Art Neugier bei Anna Clauß, sich selbst vertiefter mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen. Dabei sei ihr bewusst geworden, wie wenig sie eigentlich über das Christentum gewusst habe. Mittlerweile ist sie sich gewiss, dass Religion „mehr als ein Wellnessangebot für die Seele“ sei.

Den Beitrag von Anna Clauß mit dem Titel „Mein Sohn, Gott und ich“ gibt’s unter spiegel.de

 

Der Zeit-Journalist Alexander Krex äußert in seinem Artikel „Warum missioniert mich keiner?“ eine tiefe Sehnsucht nach Gott, die ihn umtreibt. Darin beschreibt er sich als jemand, der Gott „nie besonders zugewandt“ war. Er sei zwar „als Kind in Ost-Berlin evangelisch getauft“ worden und „ein paarmal an Heiligabend beim Gottesdienst“ gewesen. Zur Konfirmation kam es aber schon nicht mehr. „Das war es eigentlich mit mir und dem Christentum“ schreibt er zu Beginn seines Artikels.

Doch je älter er wurde, desto mehr beneidet er jene, die einen Gott haben. Er stellt sich die Frage, wie man IHN finden könne. Da die Kirche nicht zu ihm gekommen sei und man dort mit dem Begriff „Mission“ heutzutage eher fremdele, sei er halt zu ihr gegangen, so Krex.

Den Beitrag von Alexander Krex mit dem Titel „Warum missioniert mich keiner?“ gibt’s unter zeit.de

 

Der Journalist Heribert Prantl, der langjähriges Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung war, sprach aktuell in einem Podcast offen über seinen Glauben. Dabei berichtete er, dass er katholisch aufwuchs, Messdiener war und fast Missionar geworden wäre. Auch heute betont er die Wichtigkeit der christlichen Botschaft. So sei etwa die Message „Fürchtet Euch nicht“ sei gerade in Corona-Zeiten besonders wichtig und fasziniere ihn gerade als Journalisten. Dazu betont er:

„Das ist keine Frömmlerei, das sind machtvolle Botschaften.“

Quelle: pro-medienmagazin.de

 

Der Schweizer Journalist und Politiker Roger Köppel, der Chefredakteur und Verleger des Wochenmagazins „Die Weltwoche“ ist, bezeichnete aktuell in seinem Videopodcast die Bibel als das wichtigste und großartigste Buch, das es gibt.

Bezeichnete er sich früher als eher ungläubigen Menschen, betont er heute:

„Wenn man die Bibel gelesen hat, muss man keine anderen Bücher mehr lesen.“

Quelle: pro-medienmagazin.de