Foto: Ausschnitt aus Film "Und vorne hilft der liebe Gott" (Mit freundlicher Genehmigung von David Kadel)

Fußball-Welttrainer Jürgen Klopp hat in der Dokumentation „The End of the Storm“, die seit Mittwoch in Deutschland bei DAZN zu sehen ist, eine bewegende Geschichte über seinen verstorbenen Vater erzählt. Über Dinge, die zu Lebzeiten versäumt wurden, tröstet ihn die Hoffnung, die er aus seinem Glauben bezieht.

Kloppo gab emotionale Einblicke in die Beziehung zu seinem Vater und schilderte dessen Einfluss auf seine Karriere. Die Beziehung zwischen ihm und seinem Vater sei „von Respekt und klaren Ansagen“ geprägt gewesen. Dazu erklärte er:

„Alle Dinge, die ich machte, weil mein Vater es wollte, habe ich geliebt. Aber es ist die eine Sache, die Dinge zu lieben, die man tut – und die andere, wenn dein Vater nicht zufrieden mit deinen Fortschritten ist. Es ging immer mehr um Kritik als um Lob.“

Sein Vater habe seine Karriere im Sport gefördert, starb aber im Jahr 2000, bevor Kloppos herausragende Trainerkarriere bei seiner ersten Station beim FSV Mainz 05 begann. Wenn er heute in den Spiegel sehe, erkenne er, dass er „exakt“ wie sein Vater aussehe, so Klopp. Weiter berichtete er, dass er sich gewiss ist, dass er und sein Vater heute „eine herausragende Beziehung“ haben würden. Trost, dass er das nicht erleben konnte, gibt Kloppo der Glaube an Gott. Dazu erklärte er:

„Ich bin Christ, ich glaube an Gott, den Himmel und daran, dass er dort ist und die Leute damit nervt, dass sie die Spiele mit ihm anschauen sollen.“

Seine Vater wäre heute „ziemlich glücklich“ mit dem Lebenslauf seines Sohnes, betonte Kloppo abschließend.

Quelle: goal.com

 

Ein starkes Glaubensstatement von Jürgen Klopp findet sich auch (mit freundlicher Genehmigung von David Kadel) in unserem neuen PG-Clip: