Foto: Henning Angerer, Fegebank 19, cropped, CC BY-SA 4.0

Die zweite Bürgermeisterin von Hamburg, Katharina Fegebank, bekannte sich aktuell gegenüber dem Hamburger Abendblatt offen zu ihrem Glauben. Im Beitrag mit dem Titel „Der Glaube ist ihr innerer Kompass“ sprach die 44-jährige Politikerin der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ über ihr Gottvertrauen. Bereits zu Weihnachten 2020 bekannte sie sich gegenüber der BILD ganz selbstverständlich zu ihrem Glauben.

Katharina Fegebank wuchs im kirchlichen Umfeld auf. Im Interview mit dem Hamburger Abendblatt, das in ihrer Heimatkirche in Bargteheide geführt wurde, erinnerte sie sich an wichtige Lebensmomente, die sie mit ihrer Kirche verbindet, wie etwa die Kindergottesdienste, den Konfirmationsunterricht oder die Weihnachtsgottesdienste.

Bis heute ist Weihnachten für sie von besonderer Bedeutung. Gegenüber der BILD-Zeitung sagte sie im Dezember 2020, dass Weihnachten für sie „das wichtigste Fest“ sei und ihr die kirchlichen und weltlichen Rituale rund um das Weihnachtsfest „viel Kraft geben“. Sie sei „ein Weihnachts-Mensch“, so die Politikerin.

Den Gottesdienst besucht sie aber nicht nur an Weihnachten. Im aktuellen Interview mit dem Hamburger Abendblatt erzählte Katharina Fegebank, dass sie bei Heimatbesuchen auch mitunter in die Kirche gehe und wie seit Kindheitstagen gewohnt dort in der dritten Reihe von hinten Platz nehme.

Von ihren Eltern wurde sie und ihre beiden jüngeren Brüder christliche erzogen. Dabei wurden ihr christliche Werte wie Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Vergebung und Güte vermittelt, die für sie wichtige Grundlagen im Leben sind.

Mit der Quelle dieser Werte steht sie in enger Verbindung. Gegenüber dem Hamburger Abendblatt brachte die 44-jährige Politikerin ihr Gottvertrauen mit folgenden Worten zum Ausdruck:

„Ich halte in schwierigen Situationen oder wenn ich traurig bin auch Zwiesprache mit Gott. Mein Glaube ist eine feste Größe, die mich durch mein Leben trägt. Er ist mein innerer Kompass, der mich sicher leitet.“

Zweifel verbunden mit der Sinnfrage, wie Gott bestimmte Dinge zulassen könne, gehören für sie zum Glauben dazu.

Im Interview mit der BILD-Zeitung im Dezember 2020 betonte Katharina Fegebank, dass ihr der Glaube nicht nur in schwierigen Zeiten „sehr wichtig“ ist. Mit Blick auf die Corona-Pandemie erklärte sie:

„Glaube steht für Trost, Hinwendung, menschliche Wärme, Geborgenheit. Das brauchen wir dieses Jahr noch mehr als sonst als Kraftquelle.“

Die Corona-Krise zeige auf, „was wirklich zählt“, wie etwa den Stellenwert von Werten wie Solidarität, den Wert des Lebens an sich, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit und Demut, betonte Katharina Fegebank weiter.

Quellen: abendblatt.de, bild.de