Heimat ist für Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt an erster Stelle Thüringen. Es berühre sie jedes Mal, wenn sie in Erfurt mit dem Zug ankomme, sagte die Grünen-Politikerin in einem aktuellen Interview mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“ (Ausgabe 7. Januar). Als Christin sei für sie aber auch ihr Glaube Heimat.

Die gebürtige Thüringerin, die zwischen 2009 und 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland war, lässt sich in ihrem Leben von der Bibel inspirieren. Dazu sagt sie:

„Wenn mir ein Wort, ein Satz oder eine Idee für mein Leben fehlt, fallen mir zuerst Bibelzitate ein.“

Quelle: evangelisch.de

 

In einem früheren Interview betonte sie ihren Glauben u. a. wie folgt:

„Glaube, das ist für mich Heimat, ein verlässlicher Anker.“

„Da kann man hingehen, wenn es sonst nicht mehr weitergeht. Jeden Tag lese ich einen Bibelvers, irgendwann am Tag, das brauche ich.“

Auf ihrem Schreibtisch steht ein Holzkreuz, das ihr Sohn vor vielen Jahren in der Grundschule geschnitzt hat. Dazu sagte sie:

„Mir ist dieses Kreuz heilig, es wird immer auf meinem Schreibtisch stehen.“

Weiter betonte sie ihre Beziehung zu Jesus in ihrem Leben:

„Ich mache nicht Politik mit der Bibel in der Hand als religiöse Frau, sondern lasse mich von dem Friedenswillen Jesu leiten.“

Quelle: pro-medienmagazin.de

 

Auf ihrer persönlichen Homepage bekennt sie sich bei ihrer Vorstellung ebenfalls zu ihrem Glauben und betont, warum es ihr wichtig und wertvoll ist, ihre Hals-Kette mit einem Kreuz zu tragen, gerade mit Blick auf die Vergangenheit in der DDR, wo ihr das in der Schule untersagt wurde.

Mehr dazu unter goering-eckardt.de