Die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer ist eine der Hauptorganisatorinnen der Klimastreiks in Deutschland, die sich auch für Generationengerechtigkeit und gegen weltweite Armut einsetzt. Im Interview mit der Heidenheimer Zeitung nahm die 23-jährige Stellung zur Gretchenfrage und lobte dabei das, was die Kirche in ihrem Stadtteil für die Gesellschaft tut.

Im Interview nahm Luisa Neubauer Stellung zu ihrem Werdegang und beschrieb dabei, dass ihr Engagement für die Umwelt im kirchlichen Umfeld grundgelegt wurde. Sie habe sich „immer für Entwicklungszusammenarbeit und Feminismus eingesetzt“ und sei Jugendleiterin in ihrer Kirchengemeinde in Hamburg gewesen, äußerte die 23-jährige im HZ-Interview. Auf die darauf folgende Frage, ob sie gläubig sei, antwortete Luisa Neubauer:

„Das habe ich für mich noch nicht ganz herausgefunden.“

Im Zusammenhang mit dieser Frage zeigte sie große Wertschätzung für das, was die Kirche vor Ort leistet. Dazu sagte sie:

„Ich habe erlebt, wie viel die Kirchengemeinde in meinem Stadtteil getan hat.“

Der Stadtteil Iserbrook sei in ihrer Kindheit „ziemlich rau“ gewesen, was zur Folge hatte, dass sie etwa „nicht alleine zum Bauernhof“ gehen durfte. Diese Situation habe sich durch den Einsatz der Kirche verbessert, hob Neubauer wertschätzend hervor:

„Die Kirche dort hat sich gekümmert und Jugendliche eingebunden, wir konnten tolle Sachen machen.“

Weiter äußerte sie:

„Der Kirchturm an meiner Kirche hat inzwischen eine Kletterwand, wie cool ist das denn?“

Quelle: hz.de