Das Magazin stadtgottes machte kürzlich eine Umfrage unter prominenten Persönlichkeiten zur Bedeutung der Bibel in deren Leben. Eine der Befragten war die österreichische Fußballnationalspielerin Lisa Makas, die von ihren Eltern im christlichen Glauben erzogen wurde und im Verlauf ihres Lebens „intensiver“ zum Glauben zurückfand (wir berichteten).

Auf die Anmerkung, dass für viele Menschen die Bibel ein verstaubtes Buch sei, erklärte die 28-Jährige:

„Natürlich kann man die Geschichten nicht eins zu eins wiederfinden. Aber man kann sie für sein eigenes Leben abwandeln. Zu mir passen wie sehr wohl auch in der heutigen Zeit.“

Weiter sagte Lisa Makas im Magazin der Steyler Missionare:

„Die Bibel ist für mich ein sehr spannendes Buch, die Geschichten haben mich angesprochen und zum Nachdenken angeregt. Vieles konnte ich in mein Leben übertragen.“

 

Im Dezember 2017 gab Lisa Makas im Interview mit dem christlichen Medienmagazin Pro Auskunft über ihren Weg im Glauben. Damals bekannte sie, dass ihr der Glaube „extrem“ helfe. Weiter erklärte sie, dass sie glücklich sei, das Angebot des Aufwachsens im Glauben in der Kindheit bekommen zu haben, mit folgenden Worten:

„Wichtig ist, dass man mit dem Glauben aufgewachsen ist und weiß, dass Gott da ist. Je älter ich geworden bin, desto intensiver habe ich zum Glauben zurückgefunden.“

 

Bei der Fußball-Europameisterschaft im Sommer 2017 wurde Lisa Makas zu tragischen Heldin, als das Turnier für sie nach einem Kreuzbandriss im groß aufspielenden ÖFB-Team gelaufen war. Im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung ‚Der Sonntag‘ betonte sie seinerzeit, dass sie aus dem regelmäßigen Gebet große Kraft schöpft. Beim abendlichen Gebet sortiere sie gerne ihre Gedanken und bringe den abgelaufenen Tag vor Gott. Dazu sagte sie:

„Das sind die Momente, wo ich wirklich mit Gott spreche. Mein Glaube bietet mir einen Rückzugsort.“

Weiter brachte Lisa Makas, die bei Besuchen in ihrer Heimat immer noch in der Ortspfarre mithilft, zum Ausdruck, dass für sie der Glaube mehr ist als ein Relikt aus der Kindheit. Diesbezüglich äußerte sie:

„Mir ist wichtig, einen Glauben zu haben, einen größeren Sinn hinter allem zu sehen.“

Und weiter:

„Die Wege, die Gott mir vorgibt, werde ich gehen, ob positiv oder negativ.“

Nach ihrem EM-Tor gegen die Turniermitfavoritinnen aus Frankreich zeigte sie in Richtung Himmel. Gerade in solchen Glücksmomenten sei für sie vor allem eines wichtig:

„Gott ist für mich einfach wie ein Vater, er ist der Schöpfer von uns allen. Gerade in solchen besonderen Momenten will ich ihm Danke sagen.“

Auch in Phasen von Verletzungen mache ihr der Glaube Mut, so Makas.

Quellen: stadtgottes.de, pro-medienmagazin.de, kath.net, radiovaticana.va