Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag“
Mit Spanien steht de erste Finalist der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 fest. Das Team von Luis de la Fuente besiegte im Halbfinale die Nationalmannschaft Frankreichs souverän mit 2:0. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel äußerte sich Luis de la Fuente zur Bedeutung des christlichen Glaubens in seinem Leben.
Bereits zur Europameisterschaft 2024 erklärte der spanische Nationaltrainer, wie wichtig ihm sein Glauben an Gott ist und welche Orientierung er daraus bezieht (wir berichteten). Als der 65-Jährige nun auf der Pressekonferenz vor dem WM-Halbfinalspiel gefragt wurde, worum er vor dem Match gegen Frankreich zu Gott betet, antwortete er:
„Ich bete jeden Tag. Nicht, weil Weltmeisterschaft ist. Und ich bete auch nicht, um ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen.“
Zu den Inhalten seiner Gebete ließ de la Fuente wissen, dass er Gott jeden Morgen für das Leben und für seine Gesundheit dankt. Außerdem betonte er, dass es aus seiner Sicht nicht gerecht wäre, Gott darum zu bitten, ihm zu helfen, aber nicht dem Gegner.
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Bereits in der Vergangenheit erklärte Luis de la Fuente, wie bedeutend sein Glaube für ihn ist (wir berichteten).
In einem Interview vom Oktober 2023 mit der spanischen Zeitung „El Mundo“ sagte der spanische Fußballlehrer, dass der Glaube etwas sei, das einem erklärt werden müsse. Dazu betonte er:
„Ich bin religiös, weil ich mich dafür entschieden habe.“
Zu seinem Weg im Glauben berichtete Luis de la Fuente, dass er im Glauben erzogen wurde und sich im Laufe seines Lebens Zweifel einschlichen, aufgrund derer er sich von der Religion „weit“ entfernt habe. Zu seinem Perspektivwechsel teilte er mit:
„An einem bestimmten Punkt in meinem Leben beschloss ich jedoch, zu ihr [zur Religion] zurückzukehren und mich bei allem, was ich tue, auf Gott zu verlassen.“
Zur Auswirkung seiner Verbindung zu Gott schilderte der spanische Nationaltrainer, dass es für ihn wichtig sei, „ein guter Mensch zu sein“. Weiter sagte er:
„Es ist besser, im Guten zu leben als im Bösen, denn das Böse ruht nie.“
Nach seiner Rückkehr zu Gott ist ihm heute klar:
„Es gibt nicht nur einen, sondern tausend Gründe, an Gott zu glauben. Ohne Gott hat nichts im Leben Sinn. „
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