Der emeritierte Mathematik-Professor John Lennox, der lange Zeit an der renommierten University of Oxford lehrte, sprach aktuell beim 20. Jubiläum des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg mit dem christlichen Medienmagazin Pro über seinen Glauben. John Lennox ist Wissenschaftler und gläubiger Christ, was für ihn sehr gut zusammenpasst.

Im Pro-Interview bejahte der 76-jährige die Frage, ob es klug sei an Gott zu glauben. Dazu erklärte er, dass er christlich erzogen wurde und schon seit seiner Kindheit „die Wahrheitsfrage äußerst wichtig“ fand. Dabei konnte er am Beispiel seiner Eltern erkennen, „dass das Christentum funktioniert“. Im Erwachsenenalter setzte er sich in Auseinandersetzung mit kontroversen Sichten mit der für ihn wichtigen Grundfrage auseinander, ob das Christentum, der Atheismus oder der Pantheismus  Wahrheit seien. Heute ist John Lennox überzeugter Christ. Dazu sagte er im aktuellen Pro-Interview:

„Ich verstehe den Glauben an Jesus Christus als den Sohn Gottes als eine Reaktion auf Indizien. Glaube an und für sich ist immer nur so stark wie sein Fundament. Ob es klug ist, an die Wahrheit zu glauben? Immer.“

Im Pro-Interview sprach John Lennox des Weiteren über die Frage nach dem Leid und kritisierte die moderne Lobpreiskultur, in der er häufig eine sich „selbstanbetenden Gesellschaft“ erkennt, die seiner Ansicht nach keinen Lobpreis mehr betreibe, sondern Narzissmus. Weiter warnte Lennox vor der schwindenden Prägekraft des Glaubens, die vor allem in England durch Atheisten wie Richard Dawkins vorangetrieben wurde. Mittlerweile warnt Dawkins selbst, dass die Ausgrenzung Gottes aus dem öffentlichen Bewusstsein große Probleme bereiten würde, weil: „Die Befreiung von Gott würde die Welt weniger moralisch machen“, so Dawkins (Mehr dazu unter livenet.ch).

Das komplette Interview mit John Lennox gibt’s unter

pro-medienmagazin.de

 

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