Pressefoto - www.michael-patrick-kelly.com - Mit freundlicher Genehmigung des MPK-Teams

Michael Patrick Kelly: „Bei Jesus spürte ich diese göttliche Liebe“

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Die Sängerin Patricia Kelly verbrachte das vergangene Wochenende im Kloster, um Kraft und Ruhe zu tanken (wir berichteten). Ihr Bruder, der Pop-Star Michael Patrick Kelly lebte einst als Mönch sechs Jahre im Kloster. Im Talk mit dem deutschen Fußball-Nationalspieler Robins Gosens berichtete Kelly aktuell, wie er in seiner Zeit im Kloster die Verbindung zu Jesus Christus suchte und fand.

Seit Ende März 2025 betreibt Robin Gosens den Podcast Wie geht’s?, in dem er mit verschiedenen Personen des öffentlichen Lebens über mentale Gesundheit spricht. In der aktuellen Folge war der Musiker Michael Patrick Kelly zu Gast. In dem über 90-minütigem Gespräch erzählte der 48-Jährige, wie er nach einer langen Krise im Glauben Halt fand und wie er in einem sechsjährigen Klosteraufenthalt herausfand, was er vom Leben möchte und wohin er sich als Mensch und Musiker entwickeln will.

Kelly berichtete, dass die Frage nach seiner wahren Identität zu einer wichtigen Frage in seinem Leben wurde und er sich in seiner damaligen Sinnsuche mit mehreren Religionen beschäftigt und sich „consumermäßig“ für Religion interessiert habe. Im Kloster hätten ihm dann die Mönche, die er als „schlaue Füchse“ bezeichnet, Antworten gegeben, die für ihn Sinn ergeben hätten.

Zu seinem Weg der Sinnsuche ließ der Musiker wissen:

„Ich habe den Koran gelesen und mich mit asiatischen Philosophien beschäftigt. Am Ende des Tages war es eine geklaute Bibel, in der ich mich am meisten angesprochen gefühlt habe.“

Er sei nach einem Hotelbesuch davon ausgegangen, dass die dort ausgelegte Bibel zum Mitnehmen gewesen wäre, fügte Kelly erklärend an.

Zu dem, was er beim Lesen der Bibel für sich fand, sagte der 48-Jährige:

„Vor allem im Neuen Testament diese Figur Jesus Christus hat mich einfach fasziniert. Dass ein Mensch vor 2.000 Jahren behauptete Gott zu sein.“

Der Musiker schilderte, dass er im Christentum einen Unterschied zu anderen Religionen ausmachte. Dazu erklärt er:

„In fast allen anderen Religionen, mit denen ich mich befasst habe, siehst du wie Menschen einen Weg zum Göttlichen oder zum Glück oder der maximalen Erfüllung des Seins suchen. Aber im Christentum ist es umgekehrt. Da kommt Gott zu den Menschen.“

Genau das feierten Christen ja an Weihnachten, fügt Kelly an und betont, dass die Existenz Jesu ein „historischer Fakt“ sei. Mit Blick auf hochrangige Personen der Antike wie Alexander der Große der Julius Cäsar sagt er:

„Es ist schon krass, wie historisch belegt die Existenz von Jesus ist.“

Bei seiner Sinnsuche habe er wissen wollen, ob die Geschichte Jesu nur ein erfundenes Märchen sei oder ob da wirklich etwas dran sei, wenn Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ oder „Ich bin das Licht der Welt“.

Als er sich auf die Beziehung zu Jesus Christus einließ, kam es im Zuge dessen zu einer Erfahrung der Nähe Gottes, was Kelly im Talk mit Robin Gosens wie folgt schildert:

„2002 hatte ich in einem Kloster in der Schweiz eine Erfahrung, wo ich diese Präsenz gespürt habe. Diese Liebe, die man einfach gar nicht mit Worten erklären kann.“

Und weiter:

„Das hat mich so ergriffen. Das ist wie Verliebtsein. Wenn du verliebt bist, dann bist du bereit, deine Heimat zu verlassen, dich anders zu kleiden und du hast dann so Superkräfte. Und so war das bei mir mit Jesus. Ich war einfach so schockverliebt und spürte diese göttliche Liebe.“

Danach habe er ein Leben führen wollen, in dem er diese Beziehung intensivieren konnte, was ihn letzten Endes „zu diesem Klosterschritt geführt“ habe. Zur Existenzart im Kloster ließ er wissen:

„Das Leben eines Mönches ist einfach, in dieser Liebe Gottes zu baden. Das ist der Zweck dieses Life-Styles, der sehr anders ist als dieses Leben draußen in der Welt.“

 

Anbei die Podcast-Folge „Wie geht’s, Michael Patrick Kelly“ zum Nachsehen: 

Ab 1:13:00 spricht Kelly über seine Sinnsuche, seine sechsjährige Klosterzeit und seine Beziehung zu Jesus Christus, die er dabei fand.

siehe HIER