Model und Moderatorin Jana Ina, die seit 2005 mit dem Sänger Giovanni Zarella verheiratet ist und mit ihm zwei Kinder hat, bekannte sich in einem aktuellen Interview mit shz.de auf Nachfrage zu ihrem Glauben, der für sie eine große Rolle im Leben spielt.

Auf die Gretchenfrage antwortete Jana Ina:

„Ich bin sehr gläubig; ich bin katholisch erzogen worden. Meine Kinder sind getauft, mein Sohn hat schon die erste Kommunion. Wir gehen immer zu Kirche, und ich bete jeden Abend.“

Bezüglich ihrer Wertehaltung brachte sie zum Ausdruck:

„Ich habe ein großes Herz und würde niemals jemanden fertigmachen. Sonst hätte ich mit Gott eine lange Rechnung zu klären.“

In der Sendung „Sunday up“, die vor Jahren auf katholisch.de ausgestrahlt wurde, beschrieb sie ihre Beziehung zu Gott wie folgt:

„Gott ist mein bester Freund. Er ist ein echter Kumpel von mir. Wir reden sehr oft miteinander.“

Und weiter:

„Gott ist präsent in meinem Leben. Religion und Glaube tun mir sehr gut.“

Jana Ina wurde am 12. Dezember 1976 in Rio de Janeiro geboren. Dass im Gegensatz zu ihrem Heimatland Brasilien in Deutschland der Glaube für viele Menschen nicht wichtig ist, verwundert sie. Dazu sagte sie:

„Ich kann nicht glauben, dass so viele Leute an nichts glauben und denken, wir sind hierhergekommen und danach sind wir einfach weg, einfach tot, das war’s. Das glaube ich nicht. Denn es gibt jemand da oben, der immer da ist.“

In Brasilien sei „der Glaube eine große Grundlage für das Leben“. So sei auch ihre Mutter, die nach Angaben von Jana Ina im Leben sehr viel kämpfen musste, „sehr gläubig“. Von ihr habe sie gelernt, „viel zu beten und an Gott zu glauben“. Rückblickend äußert sie die Gewissheit, das Gott „in vielen Momenten, in denen man verzweifelt“ ihrer Mutter Kraft gab, so dass sie die Einstellung bekam „Morgen mach ich weiter“.

Diese Erlebnisse im Glauben in ihrer Kindheit haben sie geprägt, so dass der Glaube ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben wurde, den sie auch an ihre Kinder weitergibt. Mit ihnen bete sie jeden Abend. Dazu sagte sie weiter:

„Wir bedanken uns dann für den Tag und bitten Gott um Segen für unsere Familie.“

In der Gesellschaft ist ihrer Meinung nach vor allem der Wert der Familie in den Hintergrund getreten, was sie bedauert. Diesbezüglich betonte sie:

„Ich finde in unserer Gesellschaft sind viele Werte verloren gegangen, vor allem Familienwerte, dass man sich treu ist, dass man Wert aufs Heiraten legt, dass die Familie immer zusammenhalten soll, dass die Familie zusammenkommt und zusammen isst. Das sind Dinge, die ich wirklich wichtig finde.“

Quellen: shz.de, katholisch.de und bunte.de