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Deutschlands Motorrad-Ass Stefan Bradl sprach kürzlich im Interview mit der Münchner Abendzeitung auch über seinen Umgang mit dem Thema Tod und seine Vorstellung von Gott.

Danach gefragt, wie sehr man sich als Rennfahrer mit Tod und Sterben auseinandersetze, erklärte der Sohn des 250-cm³-Vizeweltmeisters von 1991, Helmut Bradl, dass man als Rennsportler nicht ständig daran denken sollte, dass einen Todesfälle im Motorsport aber „prägen“ würden. Dazu betonte er:

„Man kann sich nicht aussuchen, wann und wie einem das Leben diese Prüfungen auferlegt, aber sie gehören zum Leben dazu.“

Auf die anschließende Frage, ob er gläubige sei, erklärte Stefan Bradl, dass er diesbezüglich noch keine letztgültige Gewissheit gefunden habe, aber:

„Ich glaube, dass es etwas Höheres gibt.“

Mit zunehmendem Alter habe er erkannt, dass so manches Lebensereignis erst „im Rückblick einen Sinn“ ergebe. Auch wenn er „nicht sehr gläubig“ sei, suche er „immer wieder Antworten“, wobei er diese für sich noch „nicht wirklich“ gefunden habe, so der 31-Jährige.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de