Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm sprach aktuell im Bild-Interview über seine Sicht des Rentensystems. Dabei argumentierte er auch mit seiner Wertehaltung, die tief im christlichen Glauben verwurzelt ist.

So sagte er u. a.:

„Ich will in keiner Gesellschaft leben, in der jeder nur an sich denkt.“

Und an anderer Stelle sagte er mit Blick auf die Finanzierung von Zusatzleistungen aus der gesetzlichen Rentenkasse, dass die Zusatzleistungen aus Steuern finanziert werden müssten und  nicht aus Beiträgen. Dazu betonte er:

„Das ist ein Gebot der Gerechtigkeit.“

Wo der Sinn für Gerechtigkeit herkommt, dazu hat der engagierte Katholik Norbert Blüm eine sehr klare Meinung. In einem früheren Interview aus dem Jahr 2007 sagte er einmal:

„Die Sehnsucht nach Gerechtigkeit ist dem Menschen angeboren.“

Dies begründete er, wie folgt, weiter:

„Der Glaube, dass alle Menschen Kinder Gottes sind, ist das stärkste Fundament der Menschenwürde, auf deren Achtung die Gerechtigkeit basiert. Die Menschenwürde ist nicht vom Staat verliehen, sondern von Gott gegeben. Deshalb kann auch kein Staat und keine politische Macht dem Menschen seine Würde nehmen.“

Um klarer im Leben zu sehen und solidarischer miteinander zu leben, empfiehlt Norbert Blüm den vertieften Blick in die Bibel. Dazu sagte er in einem Interview im Jahr 2012:

„Die Bibel ist in der publicity-geilen Gesellschaft ein trostreiches Buch, weil es verkündet, dass niemand nichts wert ist und jeder Mann und jede Frau von Gott gewusst wird. Warum lesen wir so wenig in der Bibel? Dabei sitzen wir in der Bibel immer in der ersten Reihe des Lebens.“

Zu seinem Gottesbild, verbunden mit einer vernunftbegründeten Haltung beim Beten, sagte er einmal:

Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit, aber erwarte nicht, dass er sie auch noch tut.“

Quellen: bild.de, muslim-markt.de und stadtgottes.de

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.