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In der Osternacht riefen Papst Franziskus sowie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, zu Gemeinschaft und Hoffnung während der Corona-Krise auf. Dabei mahnte Papst Franziskus mahnte einen Neubeginn nach der Pandemie an, in Gesellschaft und Kirche.

In der Osternacht am Samstagabend rief Papst Franziskus zu einem Neubeginn nach „dunklen Monaten der Pandemie“ auf. Dazu sagte er:

„Es ist immer möglich, neu anzufangen.“

Mit Gottes Hilfe könne „aus dem Scherbenhaufen unserer Menschheitsgeschichte“ ein Kunstwerk geschaffen werden.

In seiner Predigt ermutigte der Papst auch seine Kirche, nicht zuletzt in Glaubensfragen „neue Wege zu beschreiten“. Seiner Meinung nach lebten viele einen „Erinnerungs-Glauben“, so als gehöre Christus der Vergangenheit an.  Dazu betonte er:

„Ein lebendiger Glaube ist keine Antiquitätensammlung.“

Und weiter:

„Jesus lebt, hier und jetzt.“

Er eröffne Perspektiven, auch wenn alles ausweglos erscheine. Dies bedeute allerdings, dass man stets bereit sein müsse, sich wieder neu auf den Weg zu machen.

 

Der Limburger Bischof Georg Bätzing hob in seiner Predigt die Power der Auferstehungsbotschaft hervor. Dazu betonte er:

„Ostern ist ein genialer Einfall Gottes! Der beste, seitdem er die Welt geschaffen hat.“

In der Auferweckung seines Sohnes mache Gott deutlich, „wie sehr er am Leben jeder und jedes Einzelnen hängt, die er ins Dasein gerufen hat“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.

An Ostern zeige Gott seine Menschenfreundlichkeit, so Bätzing. Diesbezüglich erklärte er weiter:

„Und es macht deutlich, wie er gedenkt, den Opfern der Geschichte gegenüber dem Unrecht, das ihnen widerfahren ist, zu ihrem Recht zu verhelfen; die jäh aus dem Leben Weggerafften – auch die zigtausenden Opfer der Pandemie – sollen auf ewig Leben genießen.“

Quellen: katholisch.de, domradio.de, rtl.de