Image by Annett_Klingner from Pixabay

Papst Franziskus warnte bei seiner Generalaudienz am gestrigen Mittwoch auf dem Petersplatz mit weisen Worten Christen vor Intriganz und ideologisch-dogmatistischer Feindseligkeit. Wenn Intriganten und Dogmatisten in der Kirche feindselig mit anderen Gläubigen umgingen, dann treffe das Christus selbst: Papst Franziskus erwähnt dabei explizit jene, die vorgeblich „die Reinheit der Kirche wollen“.

Dazu formulierte er folgende Frage, die sich ein Christ stellen sollte:

„Liebe ich Gott oder liebe ich dogmatische Fragestellungen?“

Weiter führte er aus:

„Gehe ich auf andere zu oder gehe ich gegen sie an? Macht mich der Glaube, den ich bekenne, freundlich oder feindlich gegen jene, die anders sind als ich?“

Mehr dazu gibt’s im Artikel unter katholisch.de

 

Erst vor kurzem verurteilte Papst Franziskus den Machtmissbrauch in der Kirche und wies insbesondere darauf hin, dass auf Sexualität fixierter Klerikalismus schwere Sünde ist. Dazu betonte er, dass Klerikalismus an sich eine „wahre Perversion der Kirche“ sei und „das genaue Gegenteil dessen, was Jesus getan hat“. Am schlimmsten jedoch sei das Phänomen, wenn es mit einer obsessiven Fixierung auf Sexualität einhergehe.

Hinter jedem rigiden Klerikalismus steckten oft ernsthafte persönliche Probleme. Dazu stellte sich Papst Franziskus gegen eine auf Klerikalismus basierende Leibfeindlichkeit und betonte vielmehr, dass „die Sexualität, der Sex, ein Geschenk Gottes“ seien.

Sexualität habe mit „Leidenschaft, mit leidenschaftlicher Liebe“, zu tun, so Papst Franziskus. Und weiter:

„Wahre Liebe ist leidenschaftlich.“

Mehr dazu unter katholisch.de