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Peter Maffay: „Ich bete jeden Tag. Glaube ist mein Leuchtturm“

Rock-Star Peter Maffay wird im Sommer fünf Open-Air-Konzerte an drei ausgewählten Orten spielen. Dabei wird er auch ein Konzert im Rahmen des Sunset-Festivals in Kestenholz in der Schweiz geben. Zu diesem Anlass sprach der 75-Jährige mit dem Schweizer Medienportal blick.ch und äußerte sich dabei auch über einen wichtigen Bestandteil in seinem Leben: Seinen Glauben.

Darauf angesprochen, dass er demnächst in der SRF-Sendung „Sternstunde Religion“ zu sehen sein wird, erklärte Maffay, dass er „an eine übergeordnete Instanz“ glaube. Nachdem er als junger Mensch aus der Kirche ausgetreten sei, habe er später als „Quereinsteiger“ zum Glauben zurückgefunden, „weil ich Situationen erlebt habe, in denen ich ratlos war“, so der Rock-Star, der mit nunmehr 21 Nummer-1-Alben in einem Land sogar den Weltrekord innehat (siehe Hier).

Zur Bedeutung seines Glaubens sagte Maffay:

„Die Hinwendung zu dieser Instanz gibt mir Hoffnung – die Brücke zu einem Folgeschritt. Ich bete jeden Tag. Glaube ist mein Leuchtturm.“

Als Begründung für die Hinwendung zum Glauben schilderte Maffay die Erfahrung von Begrenzung im menschlichen Leben. So habe er „in schwierigen Momenten“ stärker die Nähe zu Gott gesucht, „in der Hoffnung, den Tiefpunkt überwinden zu können“.

Auch die Musik beschreibt er als Zugang zu Gott. Diese werde „in etlichen Situationen zu einem Gebet“, was manchmal „sogar bewusst so angelegt“ sei. Als Beispiel für so einen Zugang nannte er seinen Song „Wenn wir uns wiedersehen“, den er geschrieben habe, als sein Vater im Sterben lag. In diesem Song beschäftige er sich mit der Frage, „ob es irgendwo eine Wiedervereinigung gibt, wenn beide nicht mehr in unterschiedlichen Welten leben“, erklärte der Sänger und Komponist (Hinweis: Das Musikvideo zu diesem Song gibt es HIER).

Auf die Frage, ob er an ein Leben nach dem Tod glaube, antwortete Maffay:

„Wichtig ist für mich die Hoffnung, dass es eine Brücke gibt, auf der es weitergeht.“

Dazu schilderte er weiter, dass er sich keine konkrete Vorstellung über ein Leben nach dem Tod macht, sondern sich vielmehr auf „ein richtig gelebtes Leben“ konzentriert.

Quellen: blick.ch, medien.srf.ch, sfr.ch

Hinweis: Anbei die im Blick-Interview angesprochene SRF-Sendung „Sternstunde Religion“ mit Peter Maffay, die am 16. März 2025, 10.00 Uhr im SRF 1 ausgestrahlt wurde:

HIER