Wer hat eigentlich angefangen? Woher kommen die Naturgesetze? Und wie passen die Naturphänomene mit dem Glauben zusammen? Diese und andere spannende Fragen stellte der Physiker und Christ Thomas Schimmel, der seit 1996 am Institut für Angewandte Physik der Universität Karlsruhe lehrt, bei seinem Vortrag „Der Urknall und die Gottesfrage“ im Gemeindehaus am Schlossberg Neuenbürg, wie in der Pforzheimer Zeitung berichtet wird.

Prof. Dr. Schimmel legte los mit Zahlen und Zitaten von Physikern wie Paul Davies, Stephen Hawking und Werner Heisenberg, mit Fragen und fabelhaften Bildern der Nasa und Esa von Mars, Milchstraße und Galaxien. Er sprach über die „verrückten Genauigkeiten“ der Naturkonstanten, über die kleineren Welten des Atomkerns und die größeren des Universums und der rätselhaften dunklen Materie.

„Wir finden die Naturgesetze vor, ohne sie zu machen“,

sagte Schimmel. Von Anfang an seien sie da gewesen.

Doch wer hat sie gemacht? Die Wunder und Ordnung der Natur ließen staunen, könnten auch ein Hinweis auf das Wirken eines Schöpfers sein. „Ihn erkennen kann die Naturwissenschaft aber nicht“, so der Referent. Sie beschränke sich darauf, die Natur zu verstehen und Experimente mit ihr zu machen, könne die Schöpfung erfassen, nicht aber den Schöpfer. Auf die Frage, wie Gott nun zu finden sei, nannte Schimmel die Botschaft der Bibel:

„Nicht wir müssen Gott finden, sondern Gott findet uns.“

Wie zu Beginn seines lebendigen Vortrags zitierte er den Begründer der Quantentheorie, Max Planck, und nannte damit seine wichtigste These:

„Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen und bedingen einander.“

Quelle: pz-news.de

 

Hier gibt’s einen Vortrag von Prof. Dr. Schimmel auf youtube mit Aussagen wie:

„Wir sind nicht verloren in den endlos großen Weiten des Universums. Mein kleines Leben liegt in Gottes großer Hand. Ich bin so froh, das zu wissen.“