Die Neue Osnabrücker Zeitung stellte ein aktuelles Interview mit dem Sänger und Entertainer Mickie Krause unter den Titel „Glaube, Geld, Grenzen: So tickt Ballermann-Star Mickie Krause“. Dabei sprach Krause auch über seinen Glauben, seine Haltung zur Kirche und darüber, was er von einem guten Pfarrer erwartet.

Was überrascht: Mickie Krause ist im kirchlichen Umfeld groß geworden. Auf die Feststellung des Interviewers, dass Mickie Krause ein sehr gläubiger Mensch sei und die anschließende Frage, was diesem der Glaube bedeute, antwortet der Entertainer:

„Der Glaube gibt mir Halt in vielen Situationen, er hat für mich sehr viel mit Gemeinschaft zu tun. Ich versuche das auch meinen Kindern zu vermitteln. Früher habe ich viele Messen mitorganisiert, war als Jugendlicher mehrmals in Taizé – was mich sehr geprägt hat.“

Auch wenn er heute eher unregelmäßig in die Kirche geht, hat er eine positive Haltung gegenüber der Kirche und findet es „schade, wenn sich die Menschen über die Kirche aufregen“. Stattdessen sollte man besser in der Kirche „aktiv mitwirken“, um etwas zu verändern. Weiter sagt er dazu:

„Kirche kann nur funktionieren, wenn man sich mit einbringt und sich dafür einsetzt, Missstände zu beheben.“

Angesichts sinkender Mitgliederzahlen der Kirchen sieht er jedoch auch die Geistlichen in der Pflicht und erwartet neben der Spiritualität auch Lebensnähe und Unterhaltungsqualität. Dazu sagt er:

„Auch ein Priester muss ein Entertainer sein. Wenn der eine Messe abhält, muss er auch versuchen, sein Publikum zu erobern.“

Das komplette Interview gibt’s in der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Quelle: noz.de