Sängerin Leony steht zu ihrer christlichen Prägung

In 86 Tagen beginnt die Fußball-Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland in München. Aktuell wurde bekannt, dass die Popsängerin und Songwriterin Leony den Song zur Fußball-EM in Deutschland singen wird. Im Herbst 2023 sprach die 26-Jährige im Interview mit domradio.de über ihre christliche Prägung und die damit verbundenen Werte, die ihr bis heute wichtig sind.

Mit Songs wie u.a. „Remedy“, „Faded Love“ und „Somewhere In Between“ feierte Leony in den vergangenen drei Jahren große Chart-Hits. 2023 wirkte sie in der 20. Staffel der Musik-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ als Jurorin mit und schrieb die Finalsongs der letzten Kandidaten.

Als sie mit ihrem selbstgeschriebenen Album „Somewhere In Between“ 2023 mit Band auf Tour war, sprach sie vor einem Auftritt im Interview mit domradio.de über die Live-Präsentation ihrer Songs. Dabei äußerte sich die Pop-Musikerin, die als Leonie Burger im bayerischen Chammünster (Ortsteil von Cham) aufgewachsen ist, auch über ihre christliche Prägung. Dazu sagte sie:

„Ich bin katholisch erzogen. Ich bin in der katholischen Kirche, ich bin getauft worden, ich hatte Kommunion, ich hatte Firmung. Das ist in Bayern schon so ein Ding und natürlich auch Religionsunterricht in der Schule.“

Insbesondere ihre Großeltern väterlicherseits und ihr Vater selbst seien „ein bisschen mehr dahinter gewesen“. Sie seien „jetzt nicht jeden Sonntag“ in die Kirche gegangen, aber das Aufwachsen im christlichen Glauben sei in ihrer Kindheit schon wichtig gewesen, schilderte Leony weiter.

Die ihr in der Kindheit vermittelten christlichen Werte sind für sie auch heute „auf jeden Fall“ bedeutend. Dazu erklärte die Sängerin:

„Für mich ist es immer wichtig, dass das Miteinander irgendwie cool ist, dass Menschen sich nicht gegenseitig fertig machen, (…) dass man aufeinander aufpasst und dass man füreinander da ist.“

Zudem ist ihr der Wert der Familie wichtig. Auf ihrem Album habe sie einen Song mit dem Titel „Lifeline“, in dem es darum gehe, dass sie für ihre Freunde und ihre Familie da ist.

Von der Kirche erhofft sie sich, dass diese „ein bisschen mehr mit der Zeit“ geht. Dazu betonte die Sängerin:

„Alte Werte sind gut. Aber man muss nicht immer auf dem verharren, was in der Vergangenheit war. Und ich glaube, da muss man ein bisschen Arbeit leisten.“

Quellen: bild.de, domradio.de

Anbei das beschriebene Interview von Leony mit domradio.de:

 

Hier der Song „Lifeline“ von Leony, in dem sie die Werte von Familie und Freundschaft hervorhebt: