Foto: Manfred Werner - Tsui, Nestroy 2010 (22) Adele Neuhauser, cropped, CC BY-SA 3.0

Im Interview mit Dirk von Nayhauß für das christliche Magazin Chrismon sprach die österreichische Schauspielerin Adele Neuhauser, die einem großen Publikum neben vielfältigen Fernseh- und Kinorollen insbesondere durch ihre Rolle als Ermittlerin Bibi Fellner im Wiener Tatort bekannt ist, auch über ihre Vorstellung von Gott.

Vor allem in ihrer Jugend habe sie immer wieder mit Gott gerungen und gezweifelt, bis sich erkannt habe, dass sie das Zweifeln verbunden mit der Warum-Frage nicht weiterbringe. Sie habe sich dann „ergeben“. Dazu betonte sie:

„Wenn ich zulasse, dass es etwas gibt, das über meinen Horizont geht, ist es oft auch heilsam.“

In „ganz schwierigen Momenten“ habe sie hingegen „seltsamerweise“ sich nicht an Gott gewendet, sondern sich auf ihre „eigene Energie, die mich am Leben hält“, verlassen.

Gott gespürt, habe sie zutiefst bei ihrer ersten Schwangerschaft. Dazu beschrieb sie rückblickend folgendes Gefühl:

„Da passiert etwas Göttliches in mir und mit mir.“

Als sie ihren Sohn Julian dann zum ersten Mal in den Armen hielt, habe sie eine einzigartige, bedingungslose Liebe gespürt, die sie als „wunderbar“ beschreibt.

Die Übernahme von „Verantwortung für ein anderes Wesen“ habe vieles in ihrer „eigenen Existenz“ relativiert.

Dem Tod sieht die 59-jährige auch aufgrund von eigenen Erfahrungen in den letzten Jahren gelassen entgegen. Dazu sagte sie u. a.:

„Nein, man muss den Tod nicht fürchten, er kann ein warmer, umarmender Freund sein.“

Im Anstand von nur wenigen Monaten starben 2015 und 2016 ihren Bruder und ihre Eltern, die aber nach wie vor in bestimmten Momenten für sie im Geist präsent sind und sie manchmal dabei sogar zuordnen kann: „Das ist jetzt mein Vater, das meine Mutter, das mein Bruder“.

Das komplette Interview gibt’s in der aktuellen Monatsausgabe von Chrismon sowie unter chrismon.evangelisch.de