Die Schauspielerin Annette Frier, die derzeit in David Javerbaums Stück „Gott der Allmächtige“ in Köln und Berlin auf der Bühne steht, hält viel von religiöser Bildung. Religiöse Bilder und rituelle Momente seien wichtig für Kinder, sagte Frier in einem Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“ am Dienstag.

Sie kenne intelligente Menschen, die ihre Kinder in den Ethikunterricht statt in den Gottesdienst schickten, sagte Frier. Sie selbst glaube jedoch,

„dass religiöse Bilder sehr viel Kraft haben und die rituellen Momente in der Kirche, wenn Menschen Geld in einen Korb schmeißen, sich Fremde gegenseitig Frieden wünschen und zusammen singen, auf einer unbewussten Ebene etwas auslösen“.

Das sollten Kinder „mitkriegen“, so Frier weiter.

Auf Nachfrage bekannte sie sich in dem Interview auch zu ihrem Glauben an Gott und führte weiter aus:

„Die große Menschheitsfrage ‚Gibt es etwas nach dem Tod und wenn ja, was und warum?‘ schwingt ja immer mit. Alle, die ich bislang habe sterben sehen, sind um diese Frage nicht herumgekommen.“

An dieser Stelle kann dann auch der Ethikunterricht den Religionsunterricht nicht ersetzen…

Das komplette Interview gibt’s unter tagesspiegel.de

Weitere Quelle: katholisch.de und bz-berlin.de