Die österreichische Skispringerin Eva Pinkelnig, die bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 im Teamspringen die Silbermedaille gewann, sprach im Interview in der aktuellen Ausgabe des „Tiroler Sonntag“ über ihren sie tragenden Glauben an Gott.

Dabei brachte die 31-jährige zum Ausdruck, dass ihre Beziehung zu Gott zentral in ihrem Leben ist:

„Gott spielt in meinem Leben keine Rolle – er ist der Regisseur.“

Dazu erklärte sie weiter, dass ihr Gottvertrauen von Kindheitstagen an gewachsen ist. Auch wenn sie nicht immer alles verstehe, vertraue sie auf Gott, was sie wie folgt erfahrbar wird:

„Seine Liebe trägt mich durch schwere Zeiten und lässt mich schöne Zeiten noch intensiver genießen.“

Auch nach zwei schweren Stürzen verbunden mit schweren Verletzungen suchte Eva Pinkelnig Halt und neue Kraft bei Gott (wir berichteten).

Im Interview mit dem Tiroler Sonntag sprach Eva Pinkelnig darüber, wie sie es schaffte, nach ihrer schweren Verletzung wieder in den Spitzensport zurückzukehren und Erfolge zu erringen. Neben ihrer eigenen Willensstärke führte sie das Erreichte auch auf ihren Glauben Gott zurück, was sie mit folgenden Worten sehr schön auf den Punkt brachte:

„Ich gab alles Menschenmögliche und das ‚Unmögliche‘ erledigte Gott.“

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 wurde Eva Pinkelnig zweimal Vize-Weltmeisterin, einmal mit der Damenmannschaft und ein weiteres Mal mit der Mixed-Mannschaft. Das nächste Karriere-Highlight erreichte sie im Januar 2020 mit ihrem ersten Weltcupsieg im Einzelspringen im japanischen Sapporo.

Ihrer Dankbarkeit gegenüber Gott für das Erreichte verleiht sie mitunter auch Ausdruck in Postings auf ihrer Facebook-Seite.

Quellen: kath-kirche-voralberg.at, kath.net