Sternekoch Johann Lafer geht in die Kirche. Für ihn seien Gotteshäuser Orte „absoluter Besinnlichkeit“, sagte er der Monatszeitschrift ‚Stadt Gottes‘ in Sankt Augustin bei Bonn.

„Hier finde ich die nötige Ruhe, um Vergangenes zu reflektieren, über aktuelle Probleme nachzudenken und zu beten.“

Der 60-jährige nannte die Geschichte von der Brotvermehrung, in der Jesus 5 000 Menschen speist, seine Lieblingsstelle in der Bibel.

Und wie die heilige Hildegard von Bingen sei er ein großer Kräuterfan: „Wenn wir gesund leben wollen, sind Kräuter enorm wichtig. Sie können aufgrund ihrer Eigenwürze Salz zum größten Teil ersetzen.“

Der Glaube sei für ihn die entscheidende Motivation weiterzuleben, sagte Lafer.

„Wenn es keine Hoffnung und keinen Glauben gäbe, würden wir Menschen nach jeder negativen Situation resignieren.“

Beten sei für ihn „elementar wichtig“ und er glaube an ein ewiges „Leben bei Gott“, wo „wir einander wiedertreffen und wiedererkennen werden“, so Lafer weiter.

Quelle: stadtgottes.de