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Mit Schlagzeilen wie „Nie mehr Rocky“ oder „Goodbye Rocky“ nehmen die Gazetten dieser Tage wehmütig Abschied von der populären Filmfigur Rocky Balboa, mit der Hollywood-Star Sylvester Stallone über vier Jahrzehnte Generationen von Fans erfreute. Stallone kündigte an, dass der Film „Creed 2“, der im Januar 2019 in die deutschen Kinos kommt, die letzte Folge der Rocky-Filme sein werde. Seine Figur Rocky orientiere sich wie er selbst auch am christlichen Glauben, verriet Stallone schon vor Jahren. Vielleicht ist es gerade das, was dieser Figur so eine große Beliebtheit einbrachte.

Über den Zusammenhang von Sylvester Stallone’s und Rocky’s Glauben berichtete aktuell auch das Magazin Livenet.

Im Laufe der Jahre bekannte sich Sylvester Stallone zu seinem christlichen Glauben und sagte, dass er Christ ist, Bibel liest und in die Kirche geht. Über die Kirche sagte der heute 72-jährige einmal:

„Die Kirche ist das Fitnessstudio für die Seele.“

Und weiter mit Blick auf seine persönliche Beziehung zu Gott schilderte er:

„Umso häufiger ich in die Kirche gehe und umso mehr ich mich selbst dem Prozess des Glaubens an Jesus übergebe und dem Hören auf sein Wort und ihn meine Hand führen lasse, fühle ich mich, als ob der Druck von mir genommen wurde.“

Überdies zeigte er sich überzeugt, dass der Verlust der Bindung zu Gott, negative Auswirkungen haben könne, was er einmal wie folgt ausdrückte:

„Wenn du keine große Beziehung mit Gott hast, kannst du in der Tiefe enden.“

Das erfuhr Stallone selbst in seinem Leben. Dazu bekannte er:

„Ich wurde in einem katholischen Zuhause aufgezogen, in einem christlichen Zuhause, ich bin den Glauben gelehrt worden und bin so weit mit ihm gegangen, wie ich konnte. Bis zu diesem Tag, an dem ich in die so genannte Wirklichkeit gekommen bin und mit der Versuchung konfrontiert wurde. Ich habe irgendwie meinen Weg verloren und viele falsche Entscheidungen getroffen.“

Die Orientierung, die der christliche Glauben den Menschen gibt, erlebt Sly heute ebenfalls wieder und betonte:

„Das christliche Fundament ist wirklich das perfekte Ideal, auf dem man jede zu machende Entscheidung gründen sollte, weil es von einem Sinn der Liebenswürdigkeit, einem Sinn des Gebens, einem Sinn der Fairness kommt, und es vermeidet die Dinge, denen ich jeden Tag in meiner Industrie ausgesetzt bin – Habgier, Geiz, Eifersucht und Verbitterung.“

Die christliche Orientierung hat Sylvester Stallone auch in seine Filmfigur Rocky einfließen lassen. Dazu sagt er einmal:

„Ich war immer ein gläubiger Mensch. Ich möchte das aber nicht so zur Schau stellen. Ich versuche manchmal, es subtil mit in meine Arbeit einfließen zu lassen. Rocky beispielsweise ist sehr christlich bezüglich seiner Ideale.“

Das konkretisierte Stallone an anderer Stelle auch und sagte weiter:

„Rocky vergibt gerne. Da ist keine Verbitterung in ihm. Er hält immer die andere Wange hin. Und es ist, als ob es in seinem ganzen Leben um das Dienen geht.“

So ist Rocky bei näherer Betrachtung eine Filmfigur, die sich an der Botschaft Jesu orientiert.

Quellen: bild.de, livenet.de, jesus.ch, kath.net, livenet.ch