Foto: © Miriam Knickriem (mit freundlicher Genehmigung von office fitz + skoglund)

Im Interview mit Freie Presse sprach die Schauspielerin Teresa Weißbach, die mit 17 Jahren in Leander Haußmanns erfolgreichem Film Sonnenallee ihr Schauspieldebüt gab und derzeit für den „Erzgebirgekrimi“ vor der Kamera steht, auch über ihre Tätigkeit als Sterbebegleiterin bei der Caritas und ihre Sicht aufs Leben und auf den Tod. Dabei bekannte sich die in Zwickau geborene Schauspielerin auch zum christlichen Glauben.

In dem Interview betonte die 37-jährige, dass Luxus sie nicht glücklich mache. Als wichtig empfindet sie u.a. vielmehr ihr ehrenamtliches Engagement als Sterbebegleiterin bei der Caritas in Berlin. Eine große Bedeutung hat für sie auch, ihre beiden Kinder „zu sozialen und empathischen Menschen [zu] erziehen“. Zudem sind ihr die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt in ihrer eigenen Lebensführung „sehr wichtig“. Mit der Wegwerfmentalität in unserer Gesellschaft könne sie „immer weniger anfangen“, so Teresa Weißbach weiter.

Ihre Entscheidung, als Sterbebegleiterin zu arbeiten, begründet sie damit, dass sie sich in der Gesellschaft ehrenamtlich einbringen wollte und „weil der Tod zum Leben gehört“. Dazu sagte sie:

„So, wie man das Leben begrüßt, gehört es für mich dazu, das Leben auch mit Würde beenden zu können.“

Gerade in Großstädten wie Berlin, wo sie sich als Sterbebegleiterin engagiert, gebe es „viele Menschen, die allein sterben müssen“. Hier möchte sie einen Beitrag leisten, Menschen in dieser letzten Lebensphase beizustehen.

Weiter äußerte Teresa Weißbach, dass Tod und Sterben in unserer Gesellschaft immer noch Tabuthemen seien, „weil man dann loslassen, die Kontrolle abgeben muss“. Dabei zeigt sie sich überzeugt, dass man im Leben das Loslassen lernen kann. Dazu sagte sie mit Blick auf ihr Leben:

„Ich lasse abends beim Einschlafen den Tag gern in Dankbarkeit los. Und wenn man so später beim Sterben auf sein Leben blicken kann, in Dankbarkeit, dann denke ich, kann man auch gut loslassen.“

Orientierung in ihrem Wertebewusstsein erhält Teresa Weißbach im christlichen Glauben. So antwortete sie auf die Frage, ob sie gläubig sei:

„Ja, ich bin Christin.“

 

Das komplette Interview gibt’s unter freiepresse.de