Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Maischberger - 2018-02-28-9492, cropped, CC BY-SA 4.0

Zu Ostern 2020 plant RTL eine große TV-Show „Die Passion“, in der auf moderne Art die letzten Tage im Leben von Jesus Christus ins Fernsehen kommen. Als Erzähler wird Moderatorenlegende Thomas Gottschalk durch die Leidensgeschichte Jesu führen.

Dazu sagte der 69-jährige in einer von RTL am Montag veröffentlichten Mitteilung:

„Ich war selten so gut auf einen TV-Auftritt vorbereitet.“

Als Begründung gab er an:

„Ich habe schon als Jugendlicher die Passion in der Kulmbacher Hedwigskirche vorgetragen.“

So habe er gerne zugesagt, als ihm von RTL die Rolle des Erzählers angeboten worden sei, so Gottschalk weiter. Dieses Engangement scheint für den Entertainer, der im katholischen Glauben erzogen wurde und bis heute sich dazu bekennt, mehr als ein übliches Engagement im TV-Business zu sein, was er wie folgt zum Ausdruck brachte:

„Ich freue mich, dass RTL mit dieser Erlösungsgeschichte, die mehr ist als eine fromme Legende, ins Quotenrisiko geht.“

Dass der Glaube an die Auferstehung Jesu für Thomas Gottschalk tatsächlich mehr als eine fromme Legende ist, konnte man in einem beeindruckenden Interview von ihm im November 2011 mit dem Magazin Spiegel mit dem Titel „Jesus war auch mal ein Zecher“ sowie in seiner Biographie „Herbstblond“ oder auch im Buch „Hinter den Kulissen ist Gott nicht tabu“ von Günther Klempnauer erfahren. Vorbild im Glauben war für Gottschalk sein Onkel Hans, der katholischer Priester war. Dazu sagte Gottschalk einmal:

„Mein Onkel Hans hatte eine Vorbildfunktion für mich. Der katholische Pfarrer ist mit 84 Jahren gestorben in der festen Überzeugung, das ewige Leben zu erwarten.“

Weiter erklärte der Entertainer, dass auch er „nicht an das dunkle Loch nach dem Tod“ glaube. Dazu betonte er:

„Lieber möchte ich im Augenblick des Todes enttäuscht werden, als wie ein Atheist sein Leben lang an nichts geglaubt zu haben.“

Im Januar 2010 schilderte Thomas Gottschalk bei einem TV-Auftritt mit dem Theologen Hans Küng in der ARD-Talkshow Beckmann sehr schön, dass er die vernunftbegründete Hoffnung habe, dass es einen Schöpfergott gibt. Dabei habe er bis heute keinen Grund gesehen, seinen katholischen Glauben aufzugeben.

In seinen neuesten Buch Herbstbunt setzt sich Gottschalk mit Blick auf seine Lebensbilanz auch mit der Wahrheit als hohem Gut auseinander und zitiert in diesem Zusammenhang die Worte Jesu: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Dagegen sei er nur ein Wurm im Erdenstaub, und „das gehört sich auch so“.

Quellen: katholisch.de, rtl.de, spiegel.de, promisglauben.de