Der Südtiroler Sänger Oswald Sattler gehört zu den Stars der Volksmusik. Bis 1993 war er als zweiter Sänger und Gitarrist bei der Erfolgsband Kastelruther Spatzen. Dann begab er sich auf Solo-Pfade, um verstärkt die Botschaft des Evangeliums in seinen Liedern zu präsentieren. Aktuell berichtete die österreichische Zeitschrift Stadlpost vom Glauben des Sängers.

Mit einem Gewinnspiel zu seiner CD „Festliche Lieder“, die bereits im Jahr 2017 erschien, wird in der Stadlpost beschrieben, dass auf diesem Album in jedem Ton eine Funken Liebe stecke und für Oswald Sattler die Liebe den Kern des Glaubens ausmache.

Die religiösen Alben des Volksmusikstars verbunden mit ausverkauften Kirchenkonzerten sind mittlerweile ein Markenzeichen im musikalischen Schaffen des 62-Jährigen geworden. Zuletzt veröffentlichte er im Jahr 2018 als 3er-CD Box das Album „Gottvertrauen – christliche Lieder“, mit dem wie unter jpc.de zu lesen ist, Oswald Sattler seinen Zuhörern ein Stück Gewissheit und Kraft aus dem gemeinsamen Glauben heraus erfahren lassen möchte und dass das religiöse Lebensgefühl Motiv und Inhalt vieler Titel Oswald Sattlers ist. Das Album setze ‚feste Glaubensmarken und -ideale‘, an denen sich die Hörer gerade in unruhigen Zeiten orientieren können.

Seine Kirchenkonzerte finden hohen Anklang. So berichtete etwa im November 2016 die Augsburger Allgemeine unter der Headline „Ein Star singt für Gott“, dass ‚der Run auf das Konzert des ehemaligen Kastelruther Spatzen mit dem angenehmen Bariton‘ in der Pfarrkirche St. Justina in Bad Wörishofen gewaltig war.

Im Mai 2019 war in der Mittelbayerischen Zeitung unter dem Titel „Oswald Sattler sang Friedensbotschaft“ zu lesen, dass die Stadtpfarrkirche Mariä Geburt in Nittenau bis auf den letzten Platz besetzt war. Neben bekannten Kirchenliedern wie dem „Ave Maria“ von Franz Schubert, dem „Ave Maria von Lourdes“ oder „Näher mein Gott, zu dir“ sang Sattler auch selbst komponierte Lieder mit persönlichen Texten, wie etwa zu persönlichen Erinnerungen an die Erstkommunion oder die Geburt seiner Kinder.

Während des Konzerts wünschte er den Zuhörern:

„Frieden allen Menschen.“

Um Zweifel an Gott zu zerstreuen, präsentierte er seinen Song:

„Jesus liebt dich, wie du bist.“

Im Verlauf des Konzerts brachte er mit dem Lied „Wohin geh ich Mutter Gottes?“ aber auch zum Ausdruck, dass es nicht immer einfach auf dem Glaubensweg sei. Doch mit seinem gesungenen „Abendgebet“ mit dem Titel „Wer glaubt, ist nie allen“ teilte er die Erfahrung mit, wie gut es ist sich in Freud und Leid des Lebens von Gott getragen zu wissen. Dass man sich als gläubiger Mensch um das Ende des Lebens nicht fürchten müsse, betonte er mit dem Lied „Und ich atme meine Seele aus“. Als Zugabe präsentierte Oswald Sattler das „Vater unser“ und beendete mit dem Publikum als Chor den Konzertabend mit der Kirchenhymne „Großer Gott, wir loben Dich“.

In einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Tag des Herrn“ sprach Oswald Sattler bereits im Jahr 2003 über seine Beweggründen, mit religiösen Liedern aufzutreten. Diesbezüglich erklärte er:

„Religiöse Texte sprechen mich schon immer sehr an. In schweren Stunden haben sie mir schon viel Trost gegeben. Nun hatte ich das Bedürfnis, diese Texte musikalisch zu würdigen.“

Ihm gefalle, dass die Menschen aus diesen tiefgründigen Texten „etwas für sich behalten“ können.

Zur Bedeutung des Glaubens für sein Leben sagte Sattler:

„Glaube ist für mich vor allem der Respekt vor der Kraft der Natur. Ich als Mensch bin Teil dieser Natur, die Gottes Schöpfung ist. Glauben heißt somit auch Respekt vor den anderen Menschen.“

Gerade deshalb liege es ihm fern, über den Glauben anderer Menschen zu urteilen.

Sein heute gefestigter Glaube wurde durch die Erziehung seiner Eltern grundgelegt. Dafür ist er heute in Zeiten, wo dies nicht mehr selbstverständlich ist, sehr dankbar. Auf die Frage, woher er sein tiefer Glauben komme, antwortete Oswald Sattler:

„Durch die Erziehung meiner Eltern. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, denn als Kind lernt man am meisten. Für ein Kind sind die ersten Jahre am wichtigsten, egal was es lernen soll. Und meine Eltern haben mir den Glauben vorgelebt und mich herangeführt.“

Im damaligen Interview erklärte er, dass er auch seinen Söhnen das Angebot des christlichen Glaubens mache. Dabei ist es ihm klar, dass seine Kinder später selbst den Glauben für sich finden müssen. Er wolle mit seiner Frau Alma ihnen den Glauben „vorleben und Beispiel geben“. Annehmen müssten sie das Vorgelebte dann aus eigener Entscheidung, so Sattler.

Weiter bekannte er, dass ihm der Glauben in schwierigen Lebenssituationen helfe. Diesbezüglich sagte der Sänger:

„Durch den Glauben komme ich mit allem leichter durchs Leben.“

Mit gläubigem Herzen stelle er weniger Fragen, „warum gewisse Dinge nun so sind und nicht anders“. Zudem habe er im Glauben weniger Zweifel und könne Dinge, die er eh nicht ändern kann, besser annehmen.

Weiter betonte Oswald Sattler:

„Meine Richtlinien sind die Zehn Gebote. An diese soll man sich halten, dann tut man sich leichter im Leben und ist zufriedener.“

Quellen: stadlpost.at, jpc.de, augsburger-allgemeine.de, mittelbayerische.de, archiv.tag-des-herrn.de

 

Hier ein Gänsehaut-Lobpreis-Song von Oswald Sattler als Ehrerbietung an den dreifaltigen Gott: