Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Pressekonferenz zur Kundgebung 20 Jahre „Arsch huh, Zäng ussenander“-0595, CC BY-SA 4.0

Am Wochenende spielte Wolfgang Niedecken, Frontman der Kölner-Rockband Bap, beim Liedermacher-Festival „Lieder auf Banz“ auf der Wiese vor der malerischen Kulisse vor Kloster Banz in Oberfranken. Die nach seinen Worten „Hammer-Landschaft“ animierte Niedecken zu einem Post via Facebook mit einem Bild von sich mit Kloster Banz im Hintergrund. Dazu schrieb er:

„HOME IS WHERE THE DOM IS“

Die Nähe zur Kirche verbindet der Kölner mit Heimat. Erst vor kurzem sagte er gegenüber domradio.de, dass für ihn die schönste Stelle Kölns im Kölner Dom liege (wir berichteten).

Bereits in der Vergangenheit äußerte Niedecken, dass er sich dem Glauben wieder mehr angenähert hat (wir berichteten). So habe er nach seinem im November 2011 erlittenen Schlaganfall festgestellt, dass sein Gottvertrauen gewachsen sei. Weiter sagte er schon zuvor, dass er, auch wenn er aus der Kirche ausgetreten ist, weit davon entfernt sei, „areligiös“ zu sein. Dazu sagte er damals weiter:

„Bei uns zu Hause ist Religion kein Unthema. Ich hab immer dafür gesorgt, dass meine Kinder auch in den Religionsunterricht gehen.“

Gegenüber domradio.de bestätigte er vor kurzem, dass beim Thema Glauben bei ihm das Pendel in Richtung Glauben steht. Dazu sagte der 68-jährige:

„Ich war nie ein Atheist. Ich bezeichne mich immer als restkatholisch. Als Atheist könnte ich gar nicht leben.“

Er glaube heute zu 51 %, was bei ihm auch „genetisch angelegt“ sei, so Niedecken weiter.

Dass seine Verbindung zur Kirche nie gänzlich abgebrochen ist, zeigte das Kölner Urgestein nun humorvoll in seinem aktuellen Facebook-Post vor Kloster Banz: