Jacoby Shaddix: „Mein Glaubensweg war wie ein Ringkampf“
Rockstar Jacoby Shaddix, Frontmann der US-Rockband „Papa Roach“, fand zum Glauben an Jesus Christus, nachdem er den endlosen Zyklus aus Sex, Drogen und Rock’n‘ Roll satt hatte (wir berichteten). Aktuell sprach der 49-Jährige im Interview mit Bunnie Xo über mentale Gesundheit, Ehe und Vaterschaft. Dabei schilderte Shaddix, wie sein Glaube an Gott zum Perspektivwechsel in seinem Leben führte und ihm half, trocken zu werden.
Im Interview mit Bunnie Xo, über das sogar das Heavy-Metal-Magazin „Metal Hammer“ berichtet, schildert Jacoby Shaddix aktuell den Prozess, den er durchlebte, bis er zu einem tragfähigen Glauben fand. Dazu sagt er:
„Mein Glaubensweg war wie ein Ringkampf.“
Dieser Weg habe begonnen, als er sich entschloss, trocken werden zu wollen und dafür Hilfe in Anspruch nahm. Dort wurde er auch mit der Auffassung konfrontiert, dass er Gott suchen solle. Sein Entschluss, dies zu tun, habe „viele Jahre lang eine Reise für mich“ bedeutet, schildert Shaddix auf diese Zeit zurückblickend und betont dabei:
„Die zwei Dinge, die ich niemals sein wollte, waren trocken und ein Christ. Und jetzt bin ich hier: Ein Anhänger und nüchtern.“
Sein Weg zum Glauben beschreibt Jacoby Shaddix im Interview mit Bunnie Xo als steinig und von vielen Rückschlägen und aufkommenden Fragen gepflastert. Dabei habe er immer wieder die Erfahrung gemacht, dass er bei Abkehr von Gott, sich „schließlich immer wieder in diesem tiefen, dunklen Loch“ gefunden habe. Im Zuge dessen entschloss er sich, nachhaltig in Beziehung zu Gott zu leben, und erklärt heute:
„Ich bin jetzt ein überzeugter Anhänger.“
Er leite sogar zusammen mit einem Freund eine Bibelstunde. Zur Auswirkung seines Perspektivwechsels lässt der Sänger und Songwriter der Rockband „Papa Roach“ wissen:
„Einige Dinge, die ich früher akzeptabel fand, hinterfrage ich jetzt, weil sie mein Wachstum hindern und Beziehungen zerstören. (…) Und je mehr ich mich von diesen Dingen löse und im Licht laufe, desto überzeugter bin ich, dass das der richtige Pfad ist.“
Aus Sorge um sein Image als Rockstar habe er anfangs nicht über das, was er in seinem Glauben an Jesus Christus fand, sprechen wollen. Doch diese Auffassung habe er geändert, was Jacoby Shaddix im Gespräch mit Bunnie Xo wie folgt begründet:
„Ich wollte meinen Glauben ursprünglich nicht teilen, weil es nicht cool und nicht Rock’n’Roll ist. Aber ich bin nicht hier um zu beweisen, dass ich ausgefallen und rockig bin. Das habe ich schon mal versucht und habe gesehen, wohin es mich geführt hat.“
Anbei das Interview von Bunnie Xo mit Jacoby Shaddix zum Nachsehen:


