Stefan Hipp: „Die Achtung vor der Schöpfung habe ich von klein auf mitgekriegt“
Mit Rattengift in Babynahrung versuchte ein Unbekannter, den deutschen Babykosthersteller Hipp zu erpressen (siehe HIER). Fünf vergiftete Breigläser wurden bislang in Supermärkten in Österreich, Tschechien und der Slowakei entdeckt. Der Unternehmer Stefan Hipp, der den Familien-Traditionsbetrieb HiPP mit rund 3.500 Mitarbeitern weltweit in vierter Generation führt, sprach im Interview mit der österreichischen Kronen-Zeitung über den Umgang mit dieser Situation und die Orientierung, die ihm sein Glaube an Gott gibt.
Eine Erpressung wie diese hat immense Auswirkung auf den Umsatz eines Unternehmens. Wie der Berliner Tagesspiegel berichtet, erklärte Stefan Hipp, dass die Ereignisse der vergangenen Tage „für ein mittelständisches Unternehmen wie Hipp existenzgefährdend“ seien.
Im Interview mit der österreichischen Kronen-Zeitung schilderte Stefan Hipp den Moment, als er von der Erpressung erfuhr. Mit einem Mal sei die Welt für ihn und sein Team „eine andere“ gewesen, so der 58-Jährige. Halt findet er im Umgang mit der Situation im Glauben an Gott, woraus er die Hoffnung generiert, dass alles gut ausgehen wird. Dazu betont er:
„Der Glaube an Gott hilft gerade in solchen Situationen.“
Wie tief der christliche Glaube und die damit verbundenen Werte für ihn von Bedeutung sind, wird im Kronen-Interview deutlich, wenn Hipp über seine Motivation für nachhaltiges Wirtschaften spricht. Dass das Unternehmen auf Klimaneutralität und ökologische Rohstoffe setze, habe eine lange Tradition und „sicherlich seinen Ursprung schon bei meinem Urgroßvater, der für das Unternehmen das erste Produkt vor über 125 Jahren entwickelt hat“, berichtet Stefan Hipp. Auch wenn die Welt vor 100 Jahren eine andere als die Welt heute gewesen sei, habe in seiner Familie über Generationen hinweg „die Achtung und der Respekt vor der Schöpfung eine ganz große Rolle“ gespielt. Dazu beton Stefan Hipp:
„Diese Achtung vor der Schöpfung habe ich von klein auf mitgekriegt.“
Ein Bewusstsein der Verantwortung vor der Schöpfung ist für ihn auch allgemein der Schlüssel, „um unsere Welt für die kommenden Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten“, fügt der Unternehmer an.
Den Wert der Verantwortung beschreibt Hipp als elementar für einen Unternehmenslenker. Auch dieser Wert ist ihm in die Wiege gelegt worden, was der 58-Jährige wie folgt erklärt:
„Mein Vater hat es mir vorgelebt und vor Augen geführt, dass Verantwortung tragen etwas Schönes ist.“
Dazu käme dann auch die Freude darüber, dass „man etwas bewirkt“, so Hipp.
Quellen: krone.at, tagesspiegel.de, wiwo.de
Die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) titelten kürzlich mit der Headline „Stefan Hipp: Wie der Vater, jetzt der Sohn“.
Im PromisGlauben-Interview sprach Prof. Dr. Claus Hipp vor zwei Jahren über sein Wirtschaften in Verantwortung vor Gott und den Menschen. Dabei erklärte er auch, dass ihn im Umgang mit herausfordernden Situationen als Unternehmer das Gebet stärkt.



