Foto: Анна Нэсси, Rui Patrício & Cristiano Ronaldo, cropped, CC BY-SA 3.0

Cristiano Ronaldo: „Gott war so großzügig zu mir“

Der portugiesische Fußball-Star Cristiano Ronaldo sieht sein Talent als gottgeben an (wir berichteten). Heute Abend spielt er bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit Portugal gegen Spanien um den Einzug ins Viertelfinale. In der Pressekonferenz vor dem Spiel brachte er seine Dankbarkeit gegenüber Gott erneut zum Ausdruck.

Im Sechzehntel-Finale steuerte CR7 mit seinem dritten WM-Tor wesentlich zum 2:1-Sieg Portugals gegen Kroatien bei. Insgesamt erzielte er damit sein elftes WM-Tor, womit er Portugals Legende Eusebio überholte. Darüber hinaus hält Cristiano Ronaldo einen weitern WM-Rekord. Er ist der einzige Spieler in der Geschichte, der bei sechs Weltmeisterschaften dabei war (2006, 2010, 2014, 2018, 2022 und 2026).

Im Alter von mittlerweile 41 Jahren gerät CR7 nun zunehmend in die Kritik von Sportjournalisten, die monieren, dass er das Tempo nicht mehr über 90 Minuten gehen könne. Bisher lieferte Ronaldo auch nur beim beim 5:0 gegen Usbekistan eine überragende Leistung ab.

Auf der Pressekonferenz vor dem Viertelfinalspiel gegen Spanien (am 6. Juli um 21 Uhr) wurde Cristiano Ronaldo nun mit der Kritik konfrontiert. Daraufhin erklärte der 41-Jährige, dass er für die Kritik sogar dankbar sei, weil er dadurch am meisten wachse. Auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt aus der Nationalmannschaft Portugals bei einer Niederlage gegen Spanien, antwortete er 232-malige Nationalspieler, dass er das das nicht besonders hervorheben möchte, „weil ich denke, dass es weniger wichtig ist“, so Ronaldo.

Weiter merkte der portugiesische Superstar an, dass es für ihn nicht allzu schlimm wäre, wenn er mit Portugal nicht den WM-Titel erzielen würde. Als Begründung führte CR7 an:

„Gott war so großzügig zu mir.“

Weiter betonte er, dass ihm das Alter „Reife, Erfahrung und die Einsicht“ geschenkt habe, zu erkennen, „wie relativ die Dinge sein können“. Von der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko werde er insbesondere die „Freude der Menschen, das Miteinander“ in Erinnerung behalten, fügte der 41-Jährige an.

 

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