Patricia Kelly: „Mein Glaube ist mein Alltag, mein Glaube ist mein Leben“
Die Sängerin Patricia Kelly, die als Mitglied der Band „The Kelly Family“ sowie als Solo-Künstlerin erfolgreich ist, sprach aktuell im Interview mit der Kirchenzeitung für das Bistum Aachen (Ausgabe vom 13. September 2026) über ihren Werdegang, ihren Wertekompass und darüber, wie der Glaube ihr Leben zutiefst prägt.
Patricia Kelly beschreibt in diesem beeindruckenden Interview ihren Glauben als Konstante in ihrem Leben und als ihre Persönlichkeit prägend. So sei ihr Glaube nicht von ihrem Alltag losgelöst, sondern vielmehr integrativer Bestandteil, was die Musikerin wie folgt pointiert:
„Mein Glaube ist mein Alltag, mein Glaube ist mein Leben. Ich lebe im Bewusstsein, dass dieses irdische Leben irgendwann zu Ende geht und es danach weitergeht.“
Ihr Glaube hilft ihr mit den Höhen und insbesondere mit den Tiefen des Lebens umzugehen. Patricia Kelly hat einige Schicksalsschläge in ihrem Leben zu bewältigen (wir berichteten). Ihre Mutter Barbara Ann starb 1982 im Alter von nur 36 Jahren an Brustkrebs. Patricia war damals erst zwölf Jahre alt. Nach dem Tod der Mutter und einer schweren Lebenskrise bzw. Depression ihres Vaters Dan musste Patricia als Teenager mitverantworten, die große Geschwister-Großfamilie zu versorgen. Darüber sprach die Sängerin im September 2025 in der MDR-Sendung „Riverboat“.
Auch im Erwachsenenalter musste Patricia Kelly schwierige Lebenssituationen bestehen. Während des großen Erfolgs der Kelly Family („Kelly-Hype“) erkrankte sie an einer Rückenmarksentzündung. Sie war zeitweise bettlägerig und konnte lange nicht auftreten. Sie musste den Verlust von geliebten Menschen verarbeiten, darunter den Tod ihres Vaters Dan Kelly (2002) sowie den Tod ihrer Schwester Barby Kelly (2021). Sie musste sich schmerzlich von ihrem Lebenstraum verabschieden, eine Großfamilie mit zehn Kindern zu haben; nach der Geburt ihrer zwei Söhne blieb ihr der Wunsch nach einer Tochter unerfüllt.
Halt und Orientierung im Umgang mit diesen Lebenssituationen fand Patricia Kelly im christlichen Glauben. Gegenüber der Kirchenzeitung für das Bistum Aachen sagt sie aktuell dazu:
„Der Glaube hat mir immer genau die Kraft geschenkt, die ich brauchte, um schwierige Erlebnisse oder Krankheiten durchzustehen.“
Und weiter:
„Ich weiß eines ganz sicher: Hätte ich meinen Glauben nicht gehabt, wäre ich in meinem Leben schon mehrmals zerbrochen.“
Aus ihrem Glauben heraus speist sich überdies die Haltung, mit denen sie anderen Menschen begegnet. Zur Bedeutung des Gebots der Nächstenliebe für das Leben erklärt sie im Interview mit der Aachner Kirchenzeitung:
„Ohne sie hätte das Leben nur noch den Sinn, zu überleben – nach dem Motto: Der Stärkste setzt sich durch. Für mich ergibt das Leben nur dann einen Sinn, wenn man es den Mitmenschen zugewandt führt.“
Quellen: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen (Ausgabe vom 13. September 2026, Seite 6-10), glaubste.de, facebook.com, web.de, mdr.de, rtl.de
Vielen Dank an unseren Leser Burkhard Eidens für den Hinweis und die geleistete Recherchearbeit!


