Schlager-Star Andrea Berg, die ab Ende November bis ins Frühjahr 2020 mit ihrem aktuellen Album Mosiak auf Tour geht, bekannte sich in der aktuellen Ausgabe 10/2019 der Zeitschrift Freizeit Heute auf die Gretchenfrage zum Glauben an Gott. Im Umgang mit existenziellen Krisen fand sie immer mehr zu der Gewissheit, in diesen Situationen getragen worden zu sein.

So habe sie sich zum Beispiel bei einer Brandverletzung auf der Bühne im Jahr 2016 wie „unter einer göttlichen Schutzglocke aufgehoben“ gefühlt (wir berichteten).

Im aktuellen Freizeit-Heute-Interview bestätigte die 53-jährige nun auf die Frage, inwieweit sie ein gläubiger Mensch sei, mit folgenden Worten:

„Ich glaube an die Schöpfung, an Gott. Nein, ich glaube nicht, ich weiß!“

Diese tiefe Gewissheit habe sie bereits in der Zeit, als sie noch als Krankenschwester auf einer Palliativ-Station arbeitete, empfunden. Das dort Erlebte bezeichnet Andrea Berg als „kostbare Erfahrung“. So habe sie bei Menschen, die im letzten Stadium des Sterbens waren und die vor ihrer „Reise in eine andere Dimension“ standen, erlebt, wie diese „das unglaubliche Gefühl, behütet zu sein“ ausstrahlten. Auch das Erleben und Durchleben von existenziellen Krisen wie den Unfall ihrer Eltern, Trennung und Scheidung, der Tod ihres Vaters und ihrer Schwiegereltern bezeichnet die Sängerin rückblickend als „wichtige Mosaiksteine meines Lebens“.

Das Bewusstsein, dass das Leben ein „Abenteuer mit absolut tödlichem Ausgang“ sei, habe ihr ihr Vater in der Kindheit vermittelt. So ist es ihr bis heute wichtig, „mit dem Leben bewusst umzugehen“.

Quelle: Freizeit Heute 10/2019 

Darüber, dass das Bewusstsein der Endlichkeit das Leben von Andrea Berg beeinflusst und sie ihr Leben auch im Blick auf Gott gestaltet, berichteten wir im April 2019. Mehr dazu HIER