Anlässlich des zehnjährigen Bühnenjubiläums des Schlagersängers Andreas Gabalier zeigte der österreichische Sender ServusTV am 26. Oktober die Doku „Andreas Gabalier – 10 Jahre Volks-Rock‘n‘Roller: Das Portrait“ und im Anschluss dessen Live-Konzert im Münchner Olympia-Stadion. ServusTV kooperierte dafür mit dem britischen Star-Regisseur Hamish Hamilton.

In der Doku brachte der 34-jährige, der sich gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere befindet, seine Dankbarkeit gegenüber Gott zum Ausdruck. Als Hamilton in der Doku von Gabalier wissen will, welche Träume er noch habe, antwortete der Sänger mit realistischer Einschätzung:

„Ja, ich glaube, ich habe alles erlebt. Alle meine Träume, alle meine Wünsche, alle meine Ziele habe ich erfüllt. Ich habe wirklich gerade die Zeit meines Lebens. Ich habe mein Ziel erreicht und im Moment keine offenen Wünsche.“

Er genieße es einfach und richte seine Dank nach oben, in dem er sage:

„Danke Gott, für alles.“

Auch bei seinen Live-Konzerten richtet Gabalier hin und wieder seinen Dank an Gott. So bedankte er sich bei seinem Konzert im Juni 2018 bei seinem Konzert im Olympiastadion in München vor 70.000 Zuschauern gegen Ende des Konzerts bei Gott, dass er nach überstandener Verletzung das Konzert spielen konnte sowie für den Verlauf seiner Karriere und dass er nun schon zum dritten Mal im Olympiastadion spielen durfte. Dazu betonte er:

„Dem Herrgott sei gedankt.“

Andreas Gabalier wurde im christlichen Glauben erzogen. Dazu sagte er in einem früheren Interview einmal:

„Ich habe den Glauben von zu Hause mitbekommen. Ich bin gläubig, wenn auch nicht so wie meine Mutter.“

In seinem Privatleben musste Gabalier lernen, mit existenziellen Krisen umzugehen. Sein Vater nahm sich 2006 das Leben. 2008 beging seine Schwester ebenfalls Suizid. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum Münchner Konzert im Juni 2018 sagte er, dass der Glaube an Gott ihm Halt und Orientierung gerade in schwierigen Situationen gibt. Dazu erklärte er:

„Nach dem Verlust des Vaters und der kleinen Schwester hätte ich das ohne den Glauben nicht meistern können.“

Trost findet er im Glauben, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist, was er in seinem Lied „Amoi seg ma uns wieder“ wunderschön zum Ausdruck bringt. Zum Umgang mit seiner Trauer und seiner Glaubenspraxis sagte er gegenüber der Süddeutschen:

„Ich bete hier und da, gehe gerne in die Kirche und zünde ein Licht an in den Städten, wo ich spiele.“

Quellen: krone.at, promisglauben.de, sueddeutsche.de