Golf-Profi Bernhard Langer, der als erster deutscher Golfspieler international Beachtung erlangte, wurde in seiner Kindheit in Anhausen im Landkreis Augsburg im katholischen Glauben erzogen und war damals auch Messdiener. Heute lebt Bernhard Langer in den USA und findet dort Zugang zu Gott in einer christlichen Gemeinde, die sich am Protestantischen orientiert. Mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung sprach Bernhard Langer, der sich aktuell auf Heimaturlaub befindet, über seinen ihn tragendenden Glauben.

Den Begriff Heimat legt er dahingehend fest, dass Heimat für ihn da sei, wo seine Frau und seine Kinder seien. Und darüberhinaus sagt er:

„Heimat ist aber auch ein gemeinsamer Bibelkreis mit Freunden, die ähnlich denken und handeln.“

In seiner Wahlheimat Boca Raton habe er und seine Familie auch „eine tolle Kirchengemeinde mit vielen Gläubigen, was für sein Leben „unheimlich wichtig“ sei, so der 60-jährige, der immer noch im Golf-Profi-Sport aktiv ist.

Wichtig ist ihm neben dem Lesen in der Bibel auch das Gebet zu Gott.

Sein Glaube habe durchaus auch beim Golfen eine Bedeutung. Dazu sagt Bernhard Langer:

„Mein Glaube ist sicher nicht der Grund dafür, dass ich erfolgreich bin. Aber er gibt mir Kraft und Festigkeit. Er hilft mir, gute und schwere Zeiten zu überstehen.“

Dazu erläutert er weiter, dass ihm der Glaube einerseits in guten Zeiten, wie etwa im vergangenen Jahr, als er sieben Mal auf der Seniors Tour gewonnen hat, helfe, nicht überzuschnappen, und andererseits in schweren Zeiten, wenn er nicht mehr wisse, wie es weitergehe, so der Spitzen-Golfer.

Das komplette Interview, in dem Bernhard Langer auch über seine Wurzeln und das Alter spricht, gibt es in der Augsburger Allgemeinen.

Quelle: augsburger-allgemeine.de