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BILD schreibt zur Doku über Philipp Mickenbecker: „Vielleicht hatte Gott ja genau diese Doku im Sinn“

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Am 12. Juli  erschien im YouTube-Kanal „Life Lion“ der Teaser zur Doku über den vor einem Jahr verstorbenen YouTuber Philipp Mickenbecker (1997 – 2021), der bis zu seinem Tod mit dem Umgang mit seiner Krebserkrankung die Menschen berührte. Aktuell berichtet der BILD-Journalist Markus Brachat über den Teaser zur kommenden Doku über Philipp Mickenbecker, in der private Aufnahmen des krebskranken YouTubers zu sehen sind. Den Halt zu sehen, den Mickenbecker auch in Momenten der Verzweiflung bei Gott fand, lässt Brachat seinen Artikel mit der Zeile „Vielleicht hatte Gott ja genau diese Doku im Sinn“ enden.

Schon zu Lebzeiten bewegte der „Real Life Guy“ Philipp Mickenbecker in YouTube-Clips und in Interviews mit seinem offenen und ehrlichen Umgang mit seiner Erkrankung deutschlandweit die Menschen (wir berichteten).

So erklärte etwa Stern-TV-Moderator Steffen Hallaschka zum Tod von Philipp Mickenbecker:

„Philipp sprach mit einer radikalen Ehrlichkeit und bewundernswerten Zuversicht über seine schwere Krebserkrankung. Er war ob der ärztlichen Diagnosen sehr realistisch, ließ sich aber Hoffnung und Gottvertrauen nicht nehmen. Ganz stark und inspirierend!“

Am Abend des 14. April 2021 sprach der YouTuber in der Sendung Stern TV mit Moderator Steffen Hallaschka über seinen ihn tragenden Glauben und gab dabei ein Zeugnis dafür, dass die Heilstat Christi am Kreuz Menschen, in der Gewissheit im Leid nicht allein zu sein, Trost und Kraft spendet.

 

Der YouTuber Sascha Huber verfolgte über seinen Channel würdevoll das Schicksal vom „Real Life Guy“ Philipp Mickenbecker und zeigte sich immer wieder tief beeindruckt von dessen Glaubenszeugnis (wir berichteten).

Als Phillip Mickenbecker im Oktober 2020 in einem Video mitteilte, dass er zum dritten Mal an Krebs erkrankt ist und nach Einschätzung der Ärzte nicht mehr lange zu leben habe, zeigte er in dieser Nachricht auch seine Freude über seine Beziehung zu Gott. Sascha Huber bezog auf seinem YouTube-Kanal Stellung zu diesem Video und sagte u.a.:

„Diese Hoffnung und dieses Lachen zu sehen ist einfach schön.“

Und:

„Ich finde es unglaublich inspirierend, welche Hoffnung er hat. Seine Hoffnung hat er von Gott. Sein Glaube ist so stark, dass er keine Angst haben braucht.“

Er empfinde es als inspirierend zu sehen, welche Kraft Philipp Mickenbecker aus seinem Glauben schöpft und welchen Vorteil ein Mensch im Glauben habe. Zudem verwies Sascha Huber seine Follower darauf, dass die Worte von Philipp Mickenbecker dahingehend Anregung sein können, auf das zu blicken, was wirklich wichtig im Leben ist. Die Message, die man dadurch für sich selbst mitnehmen könne, sei „Gold wert“.

Huber reagierte noch auf weitere Videos von Mickenbecker und zeigte sich jedes Mal sehr angetan und inspiriert (Mehr dazu gibt’s HIER). Nach dem Tod von Philipp Mickenbecker kondolierte Sascha Huber mit einem Video. Darin erklärte er u.a.:

„Egal wie man es wendet und dreht. Er hat immer gewonnen. Er hat immer durch den Glauben gewonnen.“

Weiter resümierte Sascha Huber zur Haltung und zum Gottvertrauen, das Philipp Mickenbecker über die letzten Monate in seinen Video an den Tag legte:

„Er hat uns ja extrem inspiriert.“

Zu sehen, wie der damals 23-Jährige mit seinem Leid umging und zu sehen, aus welcher Hoffnung er lebte, sei eine „extreme Inspiration“ gewesen.

 

Aktuell zeigt sich auch der BILD-Journalist Markus Brachat im Zuge des Teasers zur kommenden Doku über Philipp Mickenbecker sehr berührt. In dem Teaser sind Aufnahmen zu sehen, die zeigen, wie Mickenbecker auch in Momenten der Verzweiflung und des Schmerzes seine Hoffnung in Gott legt. Zur Diagnose seines Arztes, dass er einen derartigen Befund „in den 35 Jahren, in denen ich das jetzt mache, noch nie gesehen“ habe, erklärt Mickenbecker in der Doku:

„Ich lege das in Gottes Hände und vertraue darauf, dass ER mich da durch bringt und dass ER mein Arzt ist. Weil eine andere Wahl habe ich ja irgendwie auch nicht.“

Weiter ist im Teaser zu sehen, wie er sagt:

„Ich glaube, wenn ich diese Hoffnung gar nicht hätte, könnte ich das gar nicht aushalten, meinen eigenen Körper so zu sehen.“

Dass er aus einer Kraft heraus lebte, die nicht allein von ihm kam, bringt Mickenbecker zum Ausdruck, wenn er die Beweggründe für diese Doku erklärt. So wolle er die Doku nicht machen, um zu zeigen wie stark er ist, weil er mit Blick auf seine eigene Stärke wohl „nur noch in meinem Zimmer liegen [würde] und denken ‚Boah, mein Leben macht überhaupt keinen Sinn mehr“.

Die Krankheit änderte seinen Blick aufs Leben, was Philipp wie folgt erklärte:

„Ich muss ganz klar sagen, dass mich die Krankheit schon krass verändert hat. Dass ich das Leben nur aus einer ganz anderen Perspektive betrachten kann. Gerade dieses ‚Vom Ende her‘-Betrachten, sich bewusst zu machen, dass wir alle sterben.“

Um diese Situation annehmen zu können, war für den YouTuber die tragende Nähe Gottes immens wichtig. So schilderte er zum Beispiel:

„Wenn er noch einen Plan für mich auf der Erde hat, solange er einen hat, wird er mich ja dadurch tragen und das ist voll schön zu wissen. Und das mache ich mir jeden Morgen bewusst.“

Zu diesen Worten resümiert BILD-Journalist Markus Brachat: „Vielleicht hatte Gott ja genau diese Doku im Sinn …“

Quellen: bild.de, youtube.com, promisglauben.de

Anbei der Teaser zur Doku über Philipp Mickenbecker: