Der irische Musiker Bono, Frontman der Band U2, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Ein Begleiter in seinem Leben ist seit jeher der christliche Glaube, der sich auch in seinem musikalischen Wirken äußert und Motivation für sein soziales Engagement ist.

In der Berichterstattung rund um das 60. Wiegenfest des Singer-/ Songwriters ist zu lesen, dass Bono und seine Bandkollegen zu Beginn ihrer Musikkarriere der evangelikalen Bewegung „Shalom“ angehörten, von deren Seite sie vor die Wahl gestellt worden seien: entweder Band oder Bibel. Daraufhin hätten sich die Jungs von U2 für den christlichen Glauben ‚unabhängig von jeder organisierten Kirche‘ entschieden. Das Thema Glaube zieht sich durch viele ihrer Werke. So handelt zum Beispiel der Song „One“ vom Album „Achtung Baby“ davon, sich mit seinen Freunden zusammenzutun, um Gott auf eigene Faust zu finden. Spirituelle Fragen verstecken sich in vordergründigen Liebesliedern wie „With or Without You“ oder der Hymne „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“. Über die Entstehung des Evangeliums singt Bono in „The Fly“ und in „Until the End of the World“ erklärt er Judas Liebe zu Jesus.

Vor einem Jahr verriet der irische Künstler Derek Rowen (Guggi), der ein Freund von Bono seit Kindheitstagen ist, dass Bono seit der Kindheit einen tiefen Glauben an Jesus Christus pflegt. Bonos Vater Bob war Katholik, und seine Mutter Iris Protestantin (Mehr dazu unter pro-medienmagazin.de).

Vor einigen Jahren erklärte Bono in einem Interview, das auf YouTube zu finden ist, dass er selbst in der Bibel lese, um mehr über Gott zu erfahren. Weiter sagte er:

„Jesus ist mein Weg, Gott zu verstehen.“

Dabei bekannte er auch, dass Jesus für ihn der Sohn Gottes ist. Zudem brachte er zum Ausdruck, dass ihm das Gespräch mit Gott von Bedeutung ist:

„Ich bete, um den Willen Gottes zu erfahren. Dann haben die Gebete die größere Chance durchzukommen.“

Er bete auch mit seinen Kindern und für andere Menschen, gehe manchmal mit seiner Familie am Sonntagmorgen in die Kirche und lese in der Bibel, erklärte er damals weiter (Quelle: YouTube.com).

Bekannt ist der Frontmann von U2, der seit über 40 Jahren auf der Bühne steht, auch für sein soziales Engagement. Aktuell verhalf er der irischen Regierung zu medizinischer Schutzausrüstung und spendete dafür zehn Millionen Euro zusammen mit seinen U2-Bandkollegen. Schon seit vielen Jahren setzt er sich für die Belange der Ärmsten dieser Welt ein. Seinen Antrieb dafür begründet er auch mit seinem christlichen Glauben. Mit Verweis auf die Bibel sagte er vor Jahren einmal:

„Wenn dein Bruder arm wird, sagt die Bibel, und nicht für sich sorgen kann, dann sollst du für ihn sorgen. Du sollst ihm Geld ohne Zinsen leihen und ohne Gewinnabsichten zu essen geben. (…) Was Jesus meinte ist ein Zeitalter der Gnade, in dem wir noch immer leben. Gott mag in unseren Villen anwesend sein, das hoffe ich. Er mag in allerlei umstrittenen Dingen bei uns sein. Aber in einem sind wir uns alle einig, alle Glaubensrichtungen und Ideologien: Gott ist bei den Schwachen und Armen. Gott ist in den Slums und in den Kartonhütten, dem Zuhause der Armen. In der Stille der Mutter, die ihr Kind mit einem tödlichen Virus infiziert hat. Gott ist in den Schreien unter den Trümmern des Krieges. Gott ist in den Ruinen verpfuschter Chancen und Leben. Und Gott ist mit uns, wenn wir bei ihnen sind.“ (Quelle: youtube.com)

Diesbezüglich betonte Bono vor einigen Jahren auch seine Bewunderung für Papst Johannes Paul II. mit folgenden Worten:

„Der beste Frontmann, den die katholische Kirche je hatte. Ein großartiger Unterhalter, ein begnadeter Ideenvermittler, auch wenn man nicht immer mit allem übereinstimmte, ein großer Freund der Armen der Welt – so habe ich ihn kennen gelernt. Es ist schwer vorstellbar, dass die Schuldenerlass-Kampagne ohne Johannes Paul II. so erfolgreich verlaufen wäre.“

Zu seinem persönlichen Glauben erklärte Bono, dass es für einen Christen eine wichtige Frage sei, wer Christus war und dass diese Frage nicht mit der mit der Antwort abgetan werden könne, dass Jesus ein großer Denker oder Philosoph gewesen sei. Jesus habe selbst gesagt, dass er der Messias und Sohn Gottes sei. Dazu betonte Bono weiter:

„Und ich finde es schwer zu glauben, dass hunderte Millionen von Leben – ja die halbe Erde – während 2000 Jahren von Jesus berührt und inspiriert wurden, und da soll nicht eine göttliche Kraft dahinter sein. Das glaube ich nicht.“

Er glaube, dass Jesus göttlich sei. Auch glaube er, dass Jesus physisch vom Tod auferstanden ist. Er habe „kein Problem mit Wundern“, so Bono weiter.

Über das Weihnachtsfest sagte der U2-Sänger einmal:

„Allein der Gedanke, dass eine Macht der Liebe und Logik für die Entstehung des Universums verantwortlich ist, überwältigt einen. Aber der Gedanke, dass es genau diese Liebe und Logik war, die sich uns in einem Baby vorstellt, das in Stroh und Armut geboren wurde, zwingt mich förmlich auf meine Knie! Ich staune einfach darüber. Das ist der Grund, warum ich glaube.“

Der Bibel-Übersetzer Eugene Peterson befand nach einem drei-stündigen Gespräch mit Bono im Jahr 2016, dass er in Bono einen Glaubensbruder empfunden habe. Mehr dazu unter YouTube.com

Quellen: nordbayern.de, stol.it, vol.at, pro-medienmagazin.de, promisglauben.de

 

Bono über Jesus Christus:

 

 

 

Bono über die Motivation zu seinem sozialen Engagement: