Die Bild titelt in einem aktuellen Bericht über die US-amerikanische Profi-Surferin Bethany Hamilton „Diese Frau ist nicht zu stoppen!“ und zitiert die 28-jährige mit den Worten:

„Gerettet, durch die Gnade Gottes.“

Weiter wird berichtet, dass ihr Lebensmut und ihr Glauben an Gott unzerstörbar seien und dass über „die tiefgläubige Christin Bethany Hamilton“ in diesem Jahr eine Dokumentation veröffentlicht wurde mit dem passenden Titel „Unstoppable“ (dt.: Nicht zu stoppen).

Was ist der Hintergrund?

Als Kind gewann Bethany Hamilton viele Surf-Meisterschaften. 2003 verlor die damals 13-jährige Hawaiianerin beim Angriff eines Hais einen Arm. Der Traum zur Profisurferin schien ruiniert. Doch sie gab nicht auf und kämpfte sich zurück ins Leben. Sie erlernte mit einem Arm neu ihr Gleichgewichtsverhalten und surft heute wieder in der Profi-Liga. Kraft gibt ihr der Glaube an Gott. 2011 kam ihre Lebensgeschichte im Film „Soul Surfer“ in die Kinos, in dem ihre Erfahrungen des Haiangriffs unter dem Aspekt ihres christlichen Glaubens dargelegt werden.

Rückblickend erinnert sie sich u. a. wie folgt:

„Ich sehe noch alles klar vor mir. Ich wusste sofort, dass ein Hai zugeschlagen hatte. Aber ich blieb in diesem ganzen Chaos völlig ruhig, starrte nur auf das Wasser. Meine Selbstbeherrschung trug auch dazu bei, dass ich am Leben blieb. (…) Heute ist die Verletzung wirklich gut verheilt, und auch innerlich habe ich das längst überwunden. Ich kann das Leben genießen.“

Ihre größte Befürchtung sei gewesen, nie mehr surfen zu können, weil sie das „nun mal leidenschaftlich“ liebe. Deshalb sei sie „sehr motiviert und entschlossen“ gewesen, wieder surfen zu können. 60 Prozent ihres Blutes verlor die damals 13-jährige Bethany Hamilton an diesem 31. Oktober 2003 in den Fluten vor Hawaiis Küste. Nur einen Monat später stand Bethany wieder auf dem Surfbrett. Dieser absolute Wille machte aus der Hawaiianerin eine erfolgreiche Profi-Surferin. Eine immense Kraftquelle auf diesem Weg war ihr christlicher Glaube. Dazu sagt heute die zweifache-Mutter weiter:

„Mein Glauben an Gott hat mich auch durch diese schwere Zeit geführt. Aber Gott bietet mir auch Hoffnung und Zukunft. Ich muss nur bereit sein, ihm zu vertrauen, meine Schmerzgrenzen zu überwinden und in einen Bereich vorzudringen, den ich nicht gleich verstehe. Wenn ich mich darauf einlasse, dann kann etwas Wunderbares und Gutes daraus entstehen – so, wie das auch geschehen ist.“

Zur Bedeutung des christlichen Glaubens für ihr Leben, sagte sie einmal:

„Wenn ich gefragt werde, was mir mein christlicher Glaube bedeutet, antworte ich normalerweise mit einem Wort: ‚Alles’. Niemand hat mich zum Glauben gezwungen. Ich sehe es so: Zum Glauben an Gott muss jeder von sich aus kommen. Es ist deine eigene persönliche Beziehung zu Ihm; eine Bindung, die so einzigartig ist wie ein Fingerabdruck.“

Das Handeln aus der Liebe zu Gott heraus verleiht ihr eine unverwechselbare Ausstrahlung, die auch die Presse, wie aktuell die Bild-Zeitung, beeindruckt. So schrieb  z. B. am 8.1.2012 die Berliner Morgenpost: „Wer die heute 21-Jährige erlebt, der kann zwar ihr äußeres Handicap nicht übersehen, aber er erkennt auch einen der Gründe, weshalb sie sich durch diesen Schicksalsschlag nicht aus der Bahn werfen ließ – eine in sich ruhende, leicht introvertierte Bestimmtheit ohne jede Spur von Zorn und Bitterkeit“.

Die heute zweifache Mutter lebt ihr Leben ohne Verbitterung und viel mehr voller Dankbarkeit, ihr Leben relativ normal weiterführen zu können. Sie ist sich bewusst, dass sie „viel schlimmer verletzt werden oder gar sterben“ hätte können. Auch deshalb nutzt sie ihre Bekanntheit, um über den Glauben zu sprechen:

„Ich möchte ein Hinweisschild sein, das zum Himmel zeigt“,

sagte sie einmal.

Bethany Hamilton eine beeindruckende Persönlichkeit mit einer ganz besonderen Ausstrahlung!

Quellen: bild.de, youmagazin.com, livenet.de (1), livenet.de (2), livenet.de (3), morgenpost.de, pro-medienmagazin.de und bethanyhamilton.com