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Der Schweizer Eishockey-Keeper Silas Matthys, der beim EHC Olten in der Swiss League unter Vertrag steht, gab zu Weihnachten 2020 in der Aargauer Zeitung ein beeindruckendes Glaubenszeugnis über sein tiefgründiges und gegensätzliches Dasein als gläubiger Leistungssportler, das unter dem Titel „Gott ist kein Selecta-Automat“ veröffentlicht wurde.

Der 28-Jährige erklärte, dass ihm in seiner Familie christliche Werte vermittelt wurden, er seine Identität aber über das Eishockey definierte. Zum Perspektivwechsel kam es, als er im Alter von 20 Jahren in Kanada auf eine christliche Universität ging. Diese „enorm bereichernde Zeit“ an der Trinity Western University nimmt Silas Matthys rückblickend als „göttliche Fügung“ wahr. Dazu erklärte er:

„Ich wuchs dort persönlich, charakterlich, akademisch und nicht zuletzt auch sportlich. Ich begegnete dort anderen, jungen Menschen, die ihren Glauben authentisch lebten, einen Glauben, den sie verinnerlicht hatten, der sie als Persönlichkeiten definierte, was mich beeindruckte.“

Diese Eindrücke führten dazu, dass sich Matthys existenzielle Fragen stellte und daraufhin entschied, sein „Herz zu öffnen“ und sich „damit auseinanderzusetzen, wer Jesus wirklich ist und was ‚Christ sein‘ überhaupt bedeutet“. Diese habe sein Weltbild und insbesondere sein Herz verändert.

Im Zuge der Orientierung an Jesus Christus habe er begonnen sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich die Frage nach seiner Identität zu stellen, wodurch sich auch seine Werte veränderten. Habe er sich bis dahin vor allem „extrem als Hockeyspieler“ und „über die Leistung und weltliche Werte“ definiert, ist für ihn heute besonders wichtig, „dass ich ein Kind Gottes sein und seine Gnade und Liebe erfahren darf“, so Silas Matthys.

Der Glaube bewahre ihn vor innerer Leer und helfe ihm auch beim Eishockeyspielen, das er heute als „Ausdruck meiner mir von Gott verliehenen Fähigkeiten“ empfindet. Zum Inhalt seines Glaubens erklärte der 28-Jährige:

„Der Glaube ist für mich eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus und das Akzeptieren seiner Liebe und seiner Gnade.“

Quelle: aargauerzeitung.ch