Der Schweizer Ski-Rennfahrer Elia Zurbriggen, der im März 2020 seine aktive Karriere beendete, sprach in einem Report zu Weihnachten 2020 in der Schweizer Illustrierten zum Thema „Wie prominente Eltern ihren Kindern Religion vermitteln“ über seinen Glauben. Ihm selbst wurde der christliche Glauben auch von seinen Eltern vermittelt. Elia’s Vater ist der Ski-Star Pirmin Zurbriggen, der in den 1980er-Jahren einer der herausragenden Athleten im alpinen Skisport war und mit 40 Weltcupsiegen zu den erfolgreichsten Skirennfahrern aller Zeiten gehört.

Gegenüber der Schweizer Illustrierten berichteten Elia Zurbriggen und seine Frau Loredana, dass sie in der Adventszeit ihren kleinen Kindern täglich aus einem Adventsbuch vorlesen. Dazu betonen sie:

„Religion spielt in unserem Leben eine zen­trale Rolle.“

Wie Elia hat auch Loredana bereits als Kind von ihren Eltern den katholischen Glauben mit auf den Weg bekommen. Dank ihres Glaubens an Gott habe sie nie Angst, berichtete die 30-Jährige weiter. Und ihr gleichaltriger Ehemann betonte:

„Mein Glaube macht mich zutiefst dankbar, er gibt mir Halt und zeigt mir den Weg.“

Diese Orientierung im Glauben wollen die beiden auch ihren Kindern weitergeben. Dazu führen sie ihre Kinder in täglichen Gebeten, Liedern und Bibelgeschichten langsam an die ­Religion heran und vermitteln ihnen jetzt schon die Bedeutung hinter dem Weihnachtsfest: Die Menschwerdung Gottes.

Bereits zu Beginn seiner Karriere im Ski-Weltcup betonte Elia Zurbriggen im Januar 2013 gegenüber dem Schweizer Magazin „Blick“ die Bedeutung von Familie und Glauben für sein Leben. Dazu sagte er im Januar 2013:

„Wir sind gläubig erzogen worden, wir leben den Glauben, das hält uns zusammen.“

 

Elia’s Vater ist die Schweizer Ski-Legende Pirmin Zurbriggen, der mehrmaliger Weltmeister sowie Olympiasieger in der Abfahrt war und viermal den Gesamtweltcup gewann. Im September 2014 sprach der heute 57-Jährige über seinen ihn durchs Leben tragenden Glauben, als er am Glaubens- und Begegnungstag zum Thema „Gott ist anders“  in der Klosterherberge Baldegg eingeladen war. Dabei berichtete der frühere Walliser Skirennfahrer und Olympiasieger  von seinen persönlichen Erfahrungen. So habe er schon früh im Leben erkannt:

„Allein kann ich es nicht schaffen.“

Der Glaube sei der Schlüssel zur inneren Zufriedenheit und zum Ablegen der Angst. Gerade in Zeiten des großen Erfolgs relativiere der Glaube den Blick auf die Dinge und führe zu Demut und zur Auseinandersetzung mit sportethischen Fragen wie etwa „Was tun wir alles für den Erfolg?“.

Im Oktober 2018 gab Pirmin Zurbriggen mit seinem Sohn Elia dem Schweizer Magazin Blick ein gemeinsames Interview, in dem sie auch über die lebensgestaltende und Orientierung gebende Kraft des Glaubens sprachen. Danach gefragt, welche Werte er und seine Frau, ihren Kindern vermittelt haben, erklärte Pirmin Zurbriggen:

„Die Liebe, das ist das Wichtigste im Leben. Aber es ist auch der Glaube an Gott, der uns im Alltag hilft.“

Wichtig sei dabei, die Werte, die man vermittelt, auch vorzuleben. Weiter brachte die Ski-Legende zum Ausdruck, dass der Glaube unverkrampfter und selbstverständlicher Bestandteil im Familienleben sein sollten. Dazu erklärte Pirmin Zurbriggen:

„Religion sollte ein ganz normales Familienthema sein.“

Und weiter:

„Meiner Frau Monika und mir war es immer wichtig, dass die Kinder auch diese Seite des Lebens kennenlernen, es gibt nicht nur Sport, Schule und Business. Der Glaube gibt uns Kraft, Hoffnung und Zufriedenheit.“

Heute gibt sein Sohn Elia die ihm vermittelten Werte in eigener Reflexion wieder an seine Kinder weiter.

Quellen: schweizer-illustrierte.ch, jesus.ch, kath.ch, 20min.ch, ideaschweiz.ch, blick.ch