Der Fußball-Star Marcus Rashford, der für Manchester United in der Premiere-League aufläuft und englischer Nationalspieler ist, glänzt auch neben dem Fußball-Platz. Der 23-Jährige ist für sein soziales Engagement für bedürftige Kinder in Großbritannien weltbekannt. Orientierung in seinem Tun gibt ihm der christliche Glaube und die damit verbundenen Werte.

Letztes Jahr machte Marcus Rashford Schlagzeilen, weil er sich in der Corona-Krise dafür eingesetzt hatte, dass Hunderttausende Kinder in England weiter kostenlose Schulmahlzeiten bekommen. Sollte ein Unterstützungsprogramm für Bedürftige in England zunächst eingestellt werden, lenkte die Regierung nach Rashfords Appell schließlich ein. Während der Pandemie schloss er sich mit der Wohltätigkeitsorganisation „FareShare“ zusammen, die bedürftige Menschen mit Essen versorgt, und sammelte 20 Millionen Pfund an Spenden. Zudem gab er in der Corona-Pause Sportkurse per Video für Kinder. Für sein Engagement wurde der Stürmer-Star von Manchester United später unter anderem mit der Ehrendoktorwürde der Uni Manchester ausgezeichnet. Von Queen Elisabeth II. wurde Rashford mit einem MBE-Orden ausgezeichnet.

Sein authentischer und selbstloser Einsatz für die Schwachen führt sogar dazu, dass die Mächtigen dieser Welt sich mit ihm austauschen möchten. So hat sich aktuell der ehemalige US-Präsident Barack Obama mit dem Stürmer-Star per Videoanruf ausgetauscht. Wie der Spiegel berichtet, war Marcus Rashford davon berührt, dass Obama und er eine ähnliche Kindheit durchlebten. Dazu sagte er:

„Es hat nicht lange gedauert, bis ich bemerkt habe, wie ähnlich unsere Kindheitserfahrungen dabei waren, uns zu den Männern zu machen, die wir heute sind – Widrigkeiten, Hindernisse, all das.“

Er habe „jede Minute“ des Gesprächs genossen, fuhr der 23-Jährige fort.

Rashford’s neuestes Projekt gilt der Alphabetisierung von Kindern, wie er aktuell der britischen Tageszeitung The Guardian erzählte. Er selbst habe auch erst im Alter von 17 Jahren mit dem Lesen begonnen. Mit dem Fußballjournalisten Carl Anka schrieb er nun ein Selbsthilfebuch für Kinder mit dem Titel „You Are A Champion“.

Orientierung für sein Tun gibt Marcus Rashford der christliche Glaube und die damit verbundenen Werte, die er von klein auf vermittelt bekam. Im aktuellen Interview mit dem Guardian berichtete der ManU-Star, dass er in einem christlichen Elternhaus groß wurde und dass insbesondere seine Mutter „sehr religiös“ ist. Die Werte, nach denen er heute handelt, seien ihm in seiner Kindheit vermittelt worden, wobei seine Eltern ihm und seinen Geschwistern während der gesamten Erziehung Vorbilder waren. Der Umgang seiner Mutter mit schwierigen Situationen und das damit verbundene Durchhaltevermögen waren für ihn besonders prägend.

Auf die Frage im Guardian-Interview, ob er religiös sei, antwortete Rashford:

„Ja, definitiv.“

Der Glaube an Gott zeige sich in ihm. Das Wirken Gottes, das er in seiner Familie erlebte, macht ihn heute gewiss, dass es Gott gibt. Dazu betont Marcus Rashford:

„Wenn man schaut, wie unser Leben vor 15 bis 20 Jahren war, und schaut, wie es heute ist, ist es unmöglich, keinen Glauben an Gott und alles, was er für uns tut, zu haben.“

Seinen Glauben bringt der Stürmer-Star auch durch das ein oder andere seiner zahlreichen Tattoos zum Ausdruck. So etwa durch zwei betende Hände, die mit einer Rosmarin-Perlenkette um sie gewickelt auf seinem linken Oberarm verbunden sind, oder ein Kreuz auf seiner Brust.

Quellen: theguardian.com, spiegel.de (1), spiegel.de (2), jesus.ch, bodyartguru.com

 

Hier der aktuelle Insta-Post von Marcus Rashford:

 

 

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