Foto: Tasnim News Agency, Eduard Popp Rio 2016b, cropped, CC BY 4.0

Der Ringer Eduard Popp, der für die Ringer der Red Devils Heilbronn antritt und sich bereits für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio qualifiziert hat, bezieht Kraft und Motivation auch aus seinem Glauben an Gott. In einem kürzlich in der Heilbronner Stimme erschienenen Report von Stefanie Wahl über Eduard Popp war die Kraftquelle Glauben unter dem Titel „Der Glaube gibt Eduard Popp Hoffnung“ zentrales Thema.

Darin war zu lesen, dass Eduard Popp im christlichen Glauben aufwuchs. Seine Oma habe ihm als Kind aus der Kinderbibel vorgelesen. Als Eduard 12 Jahre alt ist, verstirbt sein Vater nach einem Verkehrsunfall. Dieses Ereignis und die anschließende Trauer lösen in ihm Sinnfragen aus verbunden mit einem Bewusstsein für die Endlichkeit des menschlichen Lebens. Halt und Orientierung fand er immer mehr im christlichen Glauben. Mit seiner Ehefrau Annika und den beiden Kindern ist er Mitglied einer freien evangelischen Gemeinde, wo er sich frei und kritisch hinterfragend mit dem Glauben auseinandersetzt.

Bei Spaziergängen in der Natur sucht er die innere Ruhe. Dazu erklärte der 29-Jährige gegenüber der Heilbronner Stimme:

„Ich nutze die Phase, um mich zu sortieren, aber auch für mein Gespräch mit Gott.“

Zudem betonte er in dem Report, der rund um das Weihnachtsfest 2020 erschien, die besondere Bedeutung von Weihnachten in seinem Leben. Dazu wurde Eduard Popp mit folgenden Worten zitiert:

„Für mich ist es nicht nur irgendeine Geschichte, die man Kindern erzählt. Sondern es ist Realität, das, was mich und unser Familienleben im Alltag begleitet. Das ist eben auch der Glaube.“

 

Bereits im April 2017 sprach der mehrfacher Deutscher Meister im Schwergewichtsringen gegenüber dem freikirchlichen Christennetzwerk Nagold über den ihn tragenden Glauben. Dabei betonte Popp, dass ihm das Ringen bereits in die Wiege gelegt worden sei und ihn hartes Training, ein klares Ziel vor Augen sowie der Glaube an Gott zu dem gemacht habe, was er heute sei.

In der ERF-Sendung „Gott sei Dank“ war Eduard Popp im Vorfeld der Olympischen Spiele 2016 in Rio, wo er den 5. Platz belegte, zu Gast. Um im Ringen erfolgreich zu sein, sei für ihn Ruhe im Vorfeld ganz wichtig, erklärte der Ringer im griechisch-römischen Stil in der Gewichtsklasse bis 130kg.

„Ich gehe in die Konzentrationsphase und auch ins Gespräch mit Gott. Das ist das Geheimnis, was mich vor dem Wettkampf auch irgendwo fit hält.“

Im Gegensatz zu manch anderen Leistungssportlern hebt Eduard Popp hervor, dass es für ihn wichtigeres im Leben als den Sport gibt. Auf die Frage von Moderator Ingo Marx wie man mit solch einer Einstellung als Profisportler erfolgreich sein könne, betonte der mehrfache Deutsche Meister:

„Ich definiere mich nicht über den Erfolg, den ich leiste, sondern für mich gibt es weitaus mehr als nur Erfolg. Ich bin trotzdem noch ein Mensch, eine Person. Für mich gibt es einfach auch ein Leben danach. Hier ist es für mich wichtig schon jetzt die Grundlagen dazu zu legen.“

Quellen: stimme.de, schwarzwaelder-bote.de, teamdeutschland.de, youtube.com