Foto: David Kadel

Fußball-Star Breel Embolo überraschte im Rahmen des Mutmach-Projekts „Wie man Riesen bekämpft“ den 9-jährigen Roberto, der seit einem Jahr tapfer gegen einen Gehirntumor kämpft. Bestärkung für solche Aktionen findet der 23-Jährige Bundesliga-Stürmer im christlichen Glauben.

Zusammen mit dem Initiator der Mutmach-Aktion, David Kadel, besuchte der Schweizer Nationalspieler und Stürmer von Borussia Mönchengladbach den kleinen Jungen und schenkte ihm neben seinem Trikot auch das Mutmach-Buch, in dem u.a. prominente Persönlichkeiten wie die Sky-Moderatorin Britta Hofmann, der 2014er-Weltmeister Matthias Ginter, die Sprinterin Yasmin Kwadwo oder Nationalspieler Thilo Kehrer persönliche Ermutigungsgeschichten geschrieben haben.

Dieser Besuch berührte Roberto so tief, dass er vor Freude weinen musste, und bereitete ihm ein unvergessliches Erlebnis, das in ihm auch durch die Mutmach-Geschichten nachhaltig nachklingen wird.

Für Breel Embolo sind solche Aktionen Herzensangelegenheiten. Der 23-Jährige ist gläubiger Christ, der durch seinen Glauben einerseits Stärke bezieht und diese andererseits auch weitergibt.

Bereits zu Beginn seiner Profi-Karriere in der  Schweiz, als Breel Embolo mit 17 jüngster Schweizer Champions-League-Torschütze wurde, bekannte er sich im Interview mit dem Schweizer Magazin Blick zum christlichen Glauben (wir berichteten). Auf die Frage, ob er religiös sei, antwortete Embolo:

„Ich bin katholisch, ja. Ich glaube an Gott, ich bin so aufgewachsen und erzogen worden.“

Ein tiefgehendes Bekenntnis zu seinem ihn tragenden Glauben gab Breel Embolo im Buch „Was macht dich stark“ von David Kadel, in dem er neben vielen großen Stars aus der Fußball-Szene wie u.a. Jürgen Klopp, Willi Orban, Benny Henrichs oder Marco Rose darüber sprach, welche Kraft und Orientierung ihm der christliche Glaube in seinem Leben gibt.Dabei berichtete Breel Embolo, dass er von seinen Eltern ganz selbstverständlich und natürlich im christlichen Glauben erzogen wurde, was er wie folgt darlegte:

„Ich bin in Kamerun geboren, und ich habe von klein auf gelernt, dass der  Glaube sehr wichtig sein wird, wenn du etwas erreichen willst.“

Weiter berichtete er:

„Bei uns zu Hause lag oft die Bibel auf dem Tisch, wir haben zu Hause auch christliche Lieder gesungen.“

Von seiner Mutter erhielt er damals eine Lebensweisheit, die er verinnerlichte und die seine Beziehung zu Gott beginnen ließ:

„Meine Mutter hat mir ganz früh etwas Entscheidendes beigebracht. Sie hat gesagt: ‚Immer wenn du an Gott denkst, ist es wie ein Gebet, das er auch hört‘.“

Als Breel im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern in die Schweiz zog, habe er in Basel „mittwochnachmittags so eine Art Glaubenskurs“ besucht, wo er seine Beziehung zu Gott vertiefen konnte.

Als inspirierend für sein Leben erlebte er die biblischen Geschichten von Isaak und David im Alten Testament. Am meisten faszinierte ihn aber Jesus Christus. Dazu erklärte der Fußball-Star:

„Vor allem hat mich Jesus beeindruckt, so dass ich inzwischen die Geschichte von Jesus in- und auswendig kenne.“

Insbesondere war er vom Mut Jesu und dessen außergewöhnlicher Liebe angetan, was er u.a. mit folgenden Worten beschrieb:

„Egal was ein Mensch getan hatte, ob gut oder schlecht, er hat sie einfach alle gleich behandelt und ihnen von Gottes Liebe erzählt.“

Jesus ist in seinen Augen auch „für unser Verhalten untereinander“ bis heute „“das größte Vorbild“. Um sich dem bewusst zu werden, ist für Breel Embolo die bald anstehende Advents- und Weihnachtszeit von großer Bedeutung:

„Weihnachten [ist] immer meine Lieblingszeit, weil es da um Jesu Geburt geht und ich mir immer wieder diese wunderschönen, lebendigen Geschichten anhören kann.“

Gottvertrauen, wie es auch in der Schweizer Nationalhymne, die als „Der Schweizer Psalm“ bezeichnet wird, erklingt, ist für Breel Embolo die entscheidende Lebensressource. Dies strahlt der 23-Jährige heute auch aus und kann dadurch kleine Menschen wie aktuell den 9-jährigen Roberto bestärken, die eine schwierigen Lebenssituation durchleben.

Bereits im „Was macht dich stark“-Buch beschrieb Breel Embolo, wie ein festes Gottvertrauen auch in schweren Situationen Hoffnung und Kraft geben kann:

„Schau mal, selbst die Jünger von Jesus haben gezweifelt, und das, obwohl sie die Wunder, die Jesus vollbrachte, ja mit eigenen Augen miterlebt haben. Das zeigt uns, dass es immer auf die Perspektive ankommt, wenn Dinge geschehen, die wir vielleicht erst einmal nicht so super finden.“

Und weiter:

„Denn wenn du es mit Gottes Führung verbindest und nicht denkst: ‚Ich habe Pecht gehabt!‘, dann hast du auch eine ganz andere Haltung dem gegenüber und kannst viel souveräner damit umgehen, weil du gelernt hast, dass Gott vertrauenswürdig ist.“

So helfe ihm persönlich seine Glaube „immer sehr, in schwierigen Situationen positiv zu bleiben“.

Breel Embolo – ein starker Typ mit großem Herzen!

 

Das „Was macht dich Stark“-Buch ist u.a. unter gerth.de erhältlich.

Mehr Infos zum aktuellen „Riesen“-Mutmach-Projekt von David Kadel gibt’s unter www.wiemanriesenbekaempft.de

 

Den zu Herzen gehenden Video-Clip mit Breel Embolo und dem 9-jährigen Roberto gibt’s unter folgendem Post zu sehen (In der Bildergallerie unten Mitte klicken):