Am zurückliegenden Wochenende fand im oberfränkischen Coburg das legendäre Samba-Festival statt, zu dem jedes Jahr am zweiten Juli-Wochenende rund 200.000 Besucher kommen und 100 Samba-Gruppen aus aller Welt die fränkische Stadt an der Itz in ein kleines Rio de Janeiro verwandeln. Im Rahmen des diesjährigen Festivals wurde der ehemalige brasilianische Fußballnationalspieler und Bayern-Star Giovane Elber für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Der gläubige Christ bekam den Förderpreis „Humano, Botschafter der Menschlichkeit“ verliehen.

Schon seit 1994 engagiert sich Giovane Elber mit seiner Stiftung für Straßenkinder in Brasilien – für die Ärmsten der Armen. Sichtlich bewegt sagte er bei der Preisverleihung:

„Ich habe nie vergessen, wo ich hergekommen bin.“

Weiter hob der 46-jährige hervor, dass seine Stiftung brasilianischen Straßenkindern ein besseres Leben und die Chance auf Ausbildung und Arbeit ermögliche. Die Coburger Lokalzeitung „Neue Presse“ titelte diesbezüglich: „Samba-Festival: Ein Auftakt mit Herz“.

Das Fundament der Wertehaltung von Giovane Elber bildet der christliche Glaube, wie er im Buch „Woran glaubst du“, das im Januar 2015 erschienen ist, bestätigte.

Der christliche Glaube ist für Giovane Elber ein wichtiger Teil seines Lebens. Die Bedeutung des Glaubens für sein Handeln beschrieb er u.a. mit folgenden Worten:

„Ich glaube immer an Gott. Wenn viele Leute mit Liebe im Herzen glaubten, dann hätten wir eine bessere Welt.“

Diese Lebensfreude mit Liebe im Herzen strahlte der Brasilianer bereits zu seiner aktiven Zeit auf und neben dem Fußballplatz aus.

Auch das Coburger Samba-Festival, das Giovane Elber bereits zum wiederholten Male besuchte, ist ihm mittlerweile ans Herz gewachsen. Dazu sagte er im Vorfeld des Festivals per Videobotschaft aus seiner Heimat Rio de Janeiro:

„Ich freue mich, wieder nach Coburg zu kommen – die Stimmung am Samba-Festival ist gigantisch.“

Quellen: np-coburg.de, infranken.de, tvo.de, giovane-elber-stiftung.de, katholisch.de, bild.de, insuedthueringen.de